Reinhard Meyer
Ja, Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, sehr verehrter Herr Abgeordneter, zu den innerbetrieblichen Abläufen, die die Deutsche ReGas für die Anlandung von LNG in Richtung Lubmin über die Depotschiffe sozusagen gestaltet, kann ich Ihnen keine Auskunft geben. Da müsste man das Unternehmen befragen. Zu dem anderen Punkt, den Sie genannt haben: Wir haben als Landesregierung immer sehr deutlich gemacht, wenn es um die Bedarfsfragen geht – Gasmangellage et cetera pp. –, dass wir das als Landesregierung, als Land nicht eigenständig beantworten können, sondern die Bundesnetzagentur, also der Bund, hier in erster Linie gefordert ist. Die aktuellen Aussagen des Bundes, auch der Bundesnetzagentur, sehen so aus, dass es sechs Szenarien für den Winter und die Versorgung mit Gas in Deutschland und darüber hinaus gibt. Wie Sie ja wissen, die Pipelines von Lubmin gehen ja auch über Tschechien, dann nach Bayern und indirekt Versorgung von Österreich. Es gibt zwei von den sechs Szenarien, abhängig von den Temperaturen im Winter, die nach wie vor davon ausgehen, auch bei hundert Prozent Speicherstand von LNG in Deutschland, dass man dann spätestens Anfang Februar Probleme bekommen könnte. Insofern gehe ich davon aus – das jedenfalls sagt die Bundesnetzagentur –, dass das, was über LNG zurzeit in Lubmin eingespeist wird, gebraucht wird, und auch in Bezug auf Notwendigkeiten am Standort Mukran.
