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Horst Förster

AfD 08.11.2023 Sitzungen 8/66

Ja, Frau Pfeifer, das, was Sie hier so predigen, wenn man dem was Gutes abgewinnen will, dann würde ich sagen, das sollte überwiegend in intakten Familien stattfinden, wo heute nicht mehr der autoritäre Erziehungsstil üblich ist, sondern wo in der Familie man in vielen Situationen demokratisches Miteinander, Austauschen von Argumenten lernt, und sei es auch nur darum, wo man am Wochenende hinfährt. Ich komme noch mal darauf zurück, was meine Kollegin sagte, Kinder sind Kinder, und die Mehrzahl der Kinder ist nicht interessiert, an solchen Gremien teilzunehmen, die wollen nachmittags spielen. Denn viele Kinder aufgrund der Ganztagsschulen haben kaum noch Zeit für die Sportvereine. Das ist ein großes Problem für die Vereine, die Kinder sind oft ausgelastet. Und ein ganz großes Problem ist doch, wenn Sie das so als Demokratiedefizit ansehen, dann müssten wir das ja bisher also wirklich erlebt und gehabt haben und ein Defizit ausfüllen. Ich meine, das ist gerade nicht der Fall. Vor allem, wer wählt denn die Kinder aus? Demokratie heißt doch vor allem Repräsentanz und demokratische Legitimation. Wer wählt denn diese Kinder aus? Das sind doch faktisch, wollen wir es beim Namen nennen, linksgrüne Gruppen, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Ach!) die sich dann gewisse Kinder aussuchen. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion DIE LINKE) Die anderen gehen nachmittags wahrscheinlich lieber Fußball spielen. Jedenfalls da müssten Sie erst mal sagen, wo da ein wirkliches Bedürfnis … Sie reden immer von „die Kinder wollen“! Die Kinder wollen überhaupt nicht, die haben Sie gar nicht gefragt. Die meisten Kinder wollen Kinder sein und nachmittags Fußball spielen, ihre Schulaufgaben machen und sich nicht in irgendwelchen Beiräten betätigen. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wo ist die demokratische Legitimation, (Zuruf von Philipp da Cunha, SPD) wer sucht die Kinder aus? (Philipp da Cunha, SPD: Die wollen einfach mitgestalten.)

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