David Wulff
Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin! Herr Kollege Winter, das ist ja jetzt der vorerst letzte Gesetzentwurf von Rot-Rot gewesen. Das heißt, mit den Sozialismusvorwürfen bin ich an der Stelle für heute durch. Nichtsdestotrotz, das ist ja ein rot-roter Gesetzentwurf, und ich nehme ja bei uns im Hause drüben regelmäßig die Treppe, und wenn ich die Treppe rauf und runter laufe, laufe ich immer bei den Kollegen der LINKEN vorbei, wo im Flur noch ganz groß der Sozialismus weiterhin vorne … (Torsten Koplin, DIE LINKE: Siegt!) Der Sozialismus siegt. Genau. (Sebastian Ehlers, CDU: Siecht oder siegt?) Also da laufe ich ja nahezu täglich hier in Schwerin vorbei, und deswegen ist das Ihre rot-rote Koalition. Und wenn das schon so proklamiert wird, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Schwer traumatisiert, der Kollege.) dann hält sich das hier auch entsprechend fest. Das wollte ich nur noch einmal klarstellen an der Stelle. Und zum anderen, wenn Sie schon das Thema „Spiel und Spieler und Spielregeln“ bemühen, dann, die meisten Spiele sind tatsächlich sehr lineare Spiele, und da wird vom Spielmacher im Wesentlichen vorgegeben, wie der Spieler sich zu verhalten und zu bewegen hat, und auch das finde ich sehr dirigistisch. Wir leben ja eigentlich eher in einer offenen Welt, wo wir nicht vorhersehen können, was passiert. Das heißt, der Vergleich hinkt an der Stelle, und ansonsten finde ich, dass der Herr Meyer durchaus an vielen Stellen recht hat. (Henning Foerster, DIE LINKE: Was hängt denn bei euch im Flur?)
