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Horst Förster

AfD 21.09.2023 Sitzungen 8/64

Vielen Dank! Herr Krüger, ich gebe Ihnen vollkommen recht, aber es hat nichts mit Egoismus zu tun. Wenn wir mit unseren Möglichkeiten hier den CO -Ausstoß in den USA oder in 2 China verändern können, würde ich sagen, das ist eine gute Idee. Es wäre auch eine gute Idee, wenn wir unsere Mittel, die wir hier für geringe Folgen einsetzen, weltweit vielleicht mit Projekten, vielleicht sogar in China und sonst wo einsetzen würden, dann würden wir was erzielen. Nein, Sie sind doch dem Wahn verfallen, dass die Welt nach uns tickt. Dann fahren Sie doch nach Polen (Heiterkeit bei Thomas de Jesus Fernandes, AfD) und erklären Sie denen, dass sie die Kernkraftwerke abschaffen sollen! Dann fahren Sie doch nach China, erklären Sie denen, was Sie machen! (Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: China hat mehr Erneuerbare gebaut als der Rest der Welt.) und dann tun Sie was dagegen, damit der Krieg beendet wird, dann tun Sie was dagegen, damit wir da Gas billig kriegen und nicht LNG-Gas. Nein, Sie haben vollkommen recht: Das ist nicht eine Frage des Egoismus, das ist eine der Vernunft, einmal gegenüberzustellen, was die Maßnahmen, die wir betreiben, konkret weltweit – es ist immer ein globales, weltweites Thema –, global bewirken oder nicht bewirken (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und was sie auf der anderen Seite in Abwägung für unsere Bevölkerung an Nachteilen bringen oder nicht. (Enrico Schult, AfD: Sehr richtig!) Da muss ich ein gesundes Maß finden. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos) Und wenn wir darüber diskutieren, unsere Wälder aufzuforsten, selbst ich wäre aufgeschlossen, ich persönlich, (Jan-Phillip Tadsen, AfD: Dann fang an! Super!) gegen eine gewisse Geschwindigkeitsbeschränkung. Wir können alles irgendwo machen, was maßvoll ist (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das ist eine Einzelmeinung.) und was irgendwo von Nutzen ist. (Heiterkeit und Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von David Wulff, FDP) Aber wenn Sie meinen, wenn Sie meinen, die Welt tickt nach unseren Vorgaben, (Zurufe aus dem Plenum: Oh! – Zuruf von Marc Reinhardt, CDU) dann sehen Sie in Polen das Gegenteil. (Unruhe vonseiten der Fraktion der AfD) Und vor allem, es ist wirklich der Wahn, der Wahn, wirklich der Größenwahn, den ja auch Frau Baerbock betreibt, (Zuruf von René Domke, FDP) wenn sie feministische Außenpolitik macht. (Zuruf von Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Herr Krüger, es ist ein Größenwahn, wenn Sie glauben, dass wir Vorbild für die Welt sein könnten und dass die uns folgen. Das ist ja nett, dass Sie sich dabei umdrehen. (Enrico Schult, AfD: Genau!) Aber muss ich es noch einmal wiederholen? Herr Krüger! (Enrico Schult, AfD: Wie respektlos! Stellt eine Frage und dreht sich weg. Meine Güte! Unglaublich!) Ja, sehr schön. Das Letzte, was ich sagte, war, (Julian Barlen, SPD: Die Welt tanzt nicht nach Ihrer Pfeife.) es ist ein Größenwahn, wenn Sie glauben, (Zuruf vonseiten der Fraktion der AfD: Auch nicht nach Ihrer.) Vorbildrolle in allen Ehren, aber die Welt wird nicht nach unseren Vorgaben ticken, die tickt, wie sie es wollen. (Enrico Schult, AfD: Aber das ist ja der Größenwahn hier.) Das sehen Sie beispielhaft in China, das sehen Sie vor allem in unserem Nachbarstaat Polen. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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