Thomas de Jesus Fernandes
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Es gab hier im Theater mal einen Parlamentarischen Abend zur Meeresbiologieforschung, den genauen Namen habe ich nicht mehr auf dem Zettel. Auf jeden Fall ging es auch um Windkraft und speziell den Forschungsbereich der Ostsee. Und Vertreter von RWE waren ebenfalls da und haben von ihrem Projekt mit fünf Gigawatt, was installiert werden soll offshore, berichtet und sind durchaus selbstkritischer als alles, was ich hier gehört habe, weil wenn ich der Ostsee fünf Gigawatt Energie entziehe oben – und den Energieerhaltungssatz kennen Sie ja selber auch –, dann passiert unten etwas. Wir wissen, die Ostsee ist ein sehr sauerstoffarmes Gewässer mit sehr wenig Wasseraustausch und ist angewiesen auf Verwirbelung. Und wenn ich genau in der unteren Schicht dann eine Erhitzung habe und eine Beruhigung des Windes, dann hat das schon Auswirkungen, dann kann sich das erhitzen. Und wie gesagt, wenn sich das eben nicht abkühlen kann, dann kriegen wir eventuell Probleme mit Algenteppichen, dann wiederum Fischsterben. Das muss untersucht werden. Nichts anderes wollen wir, als dass das untersucht wird, weil das hat gravierendere Auswirkungen als das an Land.
