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Horst Förster

AfD 20.09.2023 Sitzungen 8/63

Ja, Frau Ministerin, Sie lächeln, es ist wirklich entweder zum Lächeln oder zum wahnsinnig Aufregen. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das war ja Satire.) Also sehen Sie mal, (Torsten Koplin, DIE LINKE: Nee, Spiegel vorgehalten.) ich will mal ganz ruhig sein, glauben Sie im Ernst, dass in der Gesellschaft, auch vor 2016, vor dem, vor diesem Gesetz, bevor dieses Gendern modern wurde, zu Zeiten meiner Mutter, glauben Sie im Ernst, wenn man von den „Einwohnern“ des Landes sprach, wenn man von irgendwelchen Unfällen sprach, von „Verletzten“, von sonst was, wie alle diese vielen Begriffe sind, wie viel „Zuschauer“ da waren, glauben Sie alle, dass denkende, selbstbewusste Frauen dann geglaubt haben, sie würden nur irgendwo als unterwürfige Begleitwesen mitgedacht? Das ist doch völlig absurd! Und wenn Sie jetzt auch noch meinen, (Zuruf von Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) in dieser, in dieser, in dieser Diskussion meinen unterstellen zu müssen, dass Gegner des Genderns – und mir geht es wesentlich um die Sprache und Erhalt des Kulturguts –, dass Gegner des Genderns getrieben würden in eine Angst vor Frauen? Also da fühle ich mich ja direkt angesprochen, das ist für mich völliger Irrsinn! (Heiterkeit bei Martina Tegtmeier, SPD) Und ich glaube, dass Sie das auch wissen. (Beifall Jens-Holger Schneider, AfD) Also ich glaube, also wissen Sie, Angst vor Frauen, ganz das Gegenteil ist der Fall, ja. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD) Ich habe, und ich habe im Übrigen drei Töchter, wo völlig klar war, ich wäre nie auf die Idee gekommen, ich habe aus Erzählungen gehört, dass man früher zu ärmeren Verhältnissen, (Enrico Schult, AfD: Jetzt will ich es aber genau wissen.) bei meinem Onkel, den aufs Gymnasium schickte und die anderen nicht. (Heiterkeit und Zuruf von Julian Barlen, SPD) Unvorstellbar, in der ganzen Nachkriegszeit schon, jedenfalls in halbwegs normalen Familien, unvorstellbar, dass irgend…, dass ich irgendwie auf die Idee gekommen wäre, Töchter in der Ausbildung bildungmäßig, sonst irgendwo gegenüber einem Sohn zu benachteiligen. Also wissen Sie, Sie dürfen so etwas nicht einfach daherreden! (Stephan J. Reuken, AfD: Genau.) Denn ich glaube, Sie wissen, wenn Sie in sich kehren oder wir würden jetzt zusammen eine Tasse Kaffee trinken, dass das völliger Blödsinn ist. (Thore Stein, AfD: Genau.) Und das sage ich so ganz deutlich. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD und Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner, fraktionslos)

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