Martin Schmidt
Was waren die anderen Fragen noch mal, habe ich vergessen? (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) Ja, also Sie haben es ja selber auch vorhin beschrieben mit den Pariser Verträgen. Und das Ganze geht ja eigentlich viel weiter. Wenn Sie sich belesen über die Geschichte des Klimaschutzes, des sogenannten, das fängt ja, in Kyoto fing es ja an, dass man eigentlich Vereinbarungen getroffen hat damals, dass man zum Beispiel in den ehemaligen GUS-Staaten massive Aufforstungen betreiben will. Global ist es ja völlig egal, wo auf der Welt Bäume gepflanzt werden aus der Sicht der Klimaschützer. Und von daher steht ja auch nicht im Antrag, dass jetzt diese Bäume hier gepflanzt werden müssen, sondern sie können ja zu einem, (Zurufe von Rainer Albrecht, SPD, und Torsten Koplin, DIE LINKE) in einem erheblichen Maße auch woanders gepflanzt werden. (Zuruf von Stephan J. Reuken, AfD) Da gibt es ja auch viele Organisationen, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) die das ja machen, ne?! Viele Spendenorganisationen pflanzen ja Bäume überall auf der Welt, weil es ja auch kostengünstiger ist. Natürlich! Aber natürlich auch hier in M-V haben wir ja Bäume und müssen vorankommen. Das ist ja auch eines unserer Ziele, auch im Aufforstungsprogramm jetzt des Landes, was jetzt gesteigert werden soll. Und ich verstehe nicht, warum man da nicht so einen Zusatz machen will und auch privates Kapital einholt. Das hat nichts mit bösartigen Heuschrecken zu tun. Ich glaube, viele idealistische, auch GRÜNE, würden sich sicherlich beteiligen, dort mit ihrem Risiko reinzugehen. Ob sie dann am Ende Rendite rausbekommen oder nicht, ist denen vielleicht sogar völlig egal. (Zuruf von Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Aber man hat, man hat theoretisch eine Chance drauf und es bildet einen Anreiz für die Bürger, dann da mitzumachen in einer breiten Abdeckung.
