Dr. Heiko Geue
Ja, also wir haben da keine Vorgaben gemacht aus dem Finanzministerium, sondern überlassen das tatsächlich den Vorsteherinnen und Vorstehern, wie sie mit den Belastungsspitzen umgehen. Das hat sich auch in der Vergangenheit bewährt. Wir sind im intensiven Austausch, weil wir ja nicht nur die Belastungsspitzen durch jetzt … Grundsteuer ist ein Sondereffekt, und das wird dann auch irgendwann wieder rauswachsen –, aber wir haben natürlich die Grundlastproblematik in den Finanzämtern, in der ganzen Steuerverwaltung, und das sehe ich auch mit großer Sorge. Deswegen haben wir aus Mecklenburg-Vorpommern heraus schon auch mit den anderen Bundesländern – Zukunft der Steuerverwaltung – die AG, die es bei den Abteilungsleiterinnen, Abteilungsleitern gab, auf die Ministerebene gehoben. Das haben Nordrhein-Westfalen und wir gemeinsam vorangetrieben, treiben das weiter voran, weil ein Thema ist, wie können wir zum Beispiel den Automatisierungsgrad bei den Einkommensteuererklärungen erhöhen, wie können wir die E-Akte schneller einführen, also solche digitalen Verfahren, die schneller eingeführt werden können. Und ich bin natürlich sehr hinterher in meinem Geschäftsbereich, dass auch gerade bei den Finanzämtern Modernisierungskonzepte erarbeitet werden, sodass wir auch auf die Mittel zugreifen können, die ich ja bereitstelle über das zentrale Nachbesetzungsverfahren, wer sich modernisieren will, dass da Unterstützung kommt. Das wird also eine Mischung sein aus dem Versuch, junge Leute weiter gut anzusprechen, also die Verwaltung gut auch da darzustellen, aber auch Organisationen und Verfahren zu überprüfen und stärker zu digitalisieren. Das ist die Daueraufgabe, die wir ganz unabhängig von der Grundsteueraufgabe haben, aber dadurch kommt natürlich noch mal die besondere Belastung drauf, aber da sind wir dran.
