Thomas Krüger
Ich sorge sehr gerne für Aufklärung bei Herrn Förster, ja. Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Förster fragte mich, wie ich darauf komme, dass die AfD ein kritisches Verhältnis zu Europa hat. Ich sage es Ihnen ganz offen: durch Ihr Handeln, durch Ihre ständigen, durch Ihre ständigen Formulierungen und das, wie Sie die EU in Parlamenten, auf der Straße darstellen. (Vizepräsidentin Elke-Annette Schmidt übernimmt den Vorsitz.) Ich komme darauf, weil ich weiß, dass Sie die einzige deutsche Partei sind, die im Deutschen Bundestag ist, (Nikolaus Kramer, AfD: Was denn nun? Europa oder EU?) die mit einem Austritt aus der Europäischen Union spielt, die die entsprechenden Dinge auch formuliert. Das Betonen des Nationalstaates, ja, schauen Sie, genau das tue ich nicht, da haben Sie recht, ich betone nicht den Nationalstaat. Der Nationalstaat ist mir durchaus wichtig. Ich bin europäischer Deutscher, ich bin europäischer Deutscher. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD) Mir ist aber wichtig, dass wir eben nicht den Nationalstaat so sehr betonen, wie Sie das gerne wollen, weil das Betonen des Nationalstaates und dessen Durchsetzen der eigenen Rechte ohne Beachtung der Rechte der Nachbarn hat uns in zwei Kriege, in zwei verheerende Kriege gebracht. Und ich finde, es ist Zeit, die Lehren aus diesen Kriegen zu ziehen. Und eine Lehre aus diesen Kriegen ist es, dass wir mit unseren Nachbarn gemeinsam das erarbeiten als Nation. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE) Das ist unsere Auffassung. – Herzlichen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Petra Federau, AfD: Die Außenministerin erklärte den Krieg gegen Russland.)
