Dr. Sylva Rahm-Präger
Ja, gerne. Also wir haben, wenn man es genau betrachtet, in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich sehr viel, also sieben verschiedene Standorte, an denen, ich sage mal, die Bioökonomie im Kontext im Vordergrund steht. Und diese zusammenzubringen, das haben wir auch schon versucht, in diesem Eckpunktepapier einmal darzustellen. Da sind wir allerdings nur auf die Land- und Ernährungswirtschaft eingegangen, da haben wir den Bereich Energie erst mal ausgeklammert, weil man kann nicht alles, man kann nicht alle Fachleute zusammenbekommen, um ein solches Papier zu erarbeiten. Man muss sich erst mal auf das, ich sage mal, was man auch im eigenen Umfeld hat, beschränken. Und wie gesagt, es geht jetzt darum, das alles zusammenzubringen. Wir haben, wie gesagt, Forschungsschwerpunkte – das hatte ich eben gesagt – in Rostock. Wir haben Forschungsschwerpunkte, also was die Aquakultur betrifft, wir haben den Schwerpunkt „Nachwachsende Rohstoffe“ in Greifswald und in Anklam. Und wir haben aber auch den Schwerpunkt natürlich mit ArtIFARM und auch mit der Energie in Stralsund, aber auch bei Yara, das muss man auch sagen, auch Yara Rostock. Also wir haben sehr viele verschiedene Initiativen, und die wird man nicht alle unter einen Hut bringen. Und deswegen, glaube ich, ist ein Zentrum in Anklam, was das alles unter einen Hut bringt, das wird gar nicht, das kann, ich glaube nicht, dass das da leistbar ist. Ich denke, wenn man sich jetzt fokussiert und sagt, die Ernährungswirtschaft, für die Ernährungswirtschaft ist es – es ging nur um den Cluster jetzt erst mal Ernährungswirtschaft –, ist es Neubrandenburg, weil dort haben wir die besten Voraussetzungen, das zusammenzubringen.
