Dr. Sylva Rahm-Präger
Ja. Also genau die letzten beiden Punkte, die Sie genannt haben, die gehören ursächlich zusammen. Also wir brauchen innovative Ernährungsprodukte. Das ist wichtig. Und wir brauchen natürlich – das habe ich aber in meiner Einbringungsrede gesagt –, wir müssen umstellen auf biogene Rohstoffe. Wir werden gar keine andere Chance haben, denn die fossilen Rohstoffe sind endlich. Auch das wissen wir. Und insofern haben wir natürlich einen Nutzungsdruck auf unsere Biomasse. Und genau darum geht es, dass wir das vernünftig austarieren, dass wir – und ich würde vielleicht noch ganz kurz eingehen auf das, was Sie gesagt hatten in Ihrer Rede vorhin – … Oh Gott, ich habe den Faden verloren. Entschuldigung! Das tut mir grad leid. Also genau das sind die beiden Punkte. Beides muss zusammengebracht werden, und daraus muss eine Strategie entwickelt werden. Und wir haben ansatzweise Strategien da. Wir haben in Greifswald eine Strategie entwickelt, die sich auf die Moornutzung bezieht. Eine Bioökonomiestrategie wurde ja schon vorgelegt dort vor drei Jahren. Wir haben unser Bioökonomiestrategiepapier für die Land- und Ernährungswirtschaft entwickelt. Das ist auch vorgelegt worden. Es gehört, diese Strategien zusammenzulegen. Das „Bioökonomie Board“, was durch das Wirtschaftsministerium sozusagen mit geleitet wird, das arbeitet auch in diese Richtung. Das ist eine Vernetzungsstruktur, um diese bioökonomischen/biotechnologischen Ansätze wirklich voranzutreiben. Da geht es mehr um den Schwerpunkt Biotechnologie. All das muss zusammengebracht werden.
