Horst Förster
Ja, aber ich kann ja mein eigenes Wort nicht mehr hören (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Bei dir ist das egal. – Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) und bitte, das auch zeitmäßig zu berücksichtigen. Also, also, ich darf die Realität Ihnen in Erinnerung rufen, wo diese Absurdität hinführt. Lauterbach, sicher an der Stelle ganz auf der Linie, lässt jetzt einen Referentenentwurf vorlegen zum Warnhinweis bei Medikamenten, (Zurufe von Sebastian Ehlers, CDU, und Torsten Koplin, DIE LINKE) wo es zukünftig heißen soll – Sie kennen das alle, „Zu Risiken und Nebenwirkungen“ und so weiter „fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ –, (Sebastian Ehlers, CDU: Landesverfassung!) das soll nun gendergerecht heißen, (Zuruf von Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) im Rahmen einer gewaltigen Umerziehung des Volkes soll es heißen, wo doch die Paarbezeichnung üblich ist, (Zuruf von Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) also einmal „Ärztin und Arzt“ und „Apotheker und Apothekerin“, das ist natürlich nicht praktisch, also hat man jetzt erfunden (Zuruf von Daniel Seiffert, DIE LINKE) „Fragen Sie Ihre Ärztin oder Arzt oder in der Apotheke“. (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD: Oh!) Sehen Sie, dass Sie sich mit diesen Dingen beschäftigen, hier genauso, (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) dass Sie ein „Dolmetschergesetz“ zum „Dolmetschendengesetz“ machen, wohl wissend aus der Schule, dass „Dolmetscher“ und „Dolmetschender“ was anderes ist, (Zuruf von Rainer Albrecht, SPD) Genauso, wie der „Student“ etwas anderes ist (Zurufe von Torsten Koplin, DIE LINKE, und Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) als der „Studierende“. (Zuruf von Dr. Anna-Konstanze Schröder, SPD) Meinen Sie, das sind jetzt die Probleme der Zeit? Und das muss ich Ihnen vorhalten, die Probleme der Zeit sind ganz andere, (Zuruf von Michael Noetzel, DIE LINKE) die Sie hier vernachlässigen. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
