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Reinhard Meyer

24.03.2023 Sitzungen 8/50

„Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte heute über ein Thema sprechen, das für die Zukunft unseres Bundeslandes von entscheidender Bedeutung ist: ,Digitalisierung, Automatisierung, Robotisierungʻ. Mecklenburg-Vorpommern steht vor einem gewaltigen Fachkräftemangel, der sich in allen Bereichen, wie Tourismus, Gastronomie, Gesundheitswirtschaft, Einzelhandel und Landwirtschaft, abzeichnet. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, müssen wir uns neuen Technologien öffnen und diese sinnvoll nutzen. Die Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung können in vielen Bereichen Abhilfe schaffen und den Bedarf an Arbeitskräften verringern. Es gibt zahlreiche Beispiele von sinnvollen Anwendungsgebieten, bei denen das Land, die Bürger und Touristen in Mecklenburg-Vorpommern von Automaten, Robotern und digitalen Hilfen direkt profitieren könnten: In der Landwirtschaft können beispielsweise Roboter zur Bodenbearbeitung und Ernte eingesetzt werden. Dies würde nicht nur zu einer Entlastung der Arbeitskräfte führen, sondern auch zu einer Verbesserung der Qualität und Quantität der Ernte. Im Tourismus können Roboter für den Transport von Gepäck oder für Reinigungsaufgaben eingesetzt werden, wodurch das Personal entlastet wird und mehr Zeit für die Gästebetreuung bleibt. Auch im Bereich der Gesundheitswirtschaft können Roboter zur Unterstützung von Pflegekräften eingesetzt werden, beispielsweise für die Unterstützung von Patienten bei der Körperpflege oder bei der Verabreichung von Medikamenten. Dadurch können Pflegekräfte entlastet werden und es bleibt mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Patienten. Im Einzelhandel könnten beispielsweise Automaten eingesetzt werden, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, rund um die Uhr Produkte zu kaufen. Das würde nicht nur den Kunden entgegenkommen, sondern auch den Einzelhändlern helfen, ihre Verkaufszahlen zu steigern. Sehr geehrte Damen und Herren, es ist an der Zeit, dass wir uns den neuen Technologien öffnen und diese sinnvoll nutzen. Wir sollten daher Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung fördern, um die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bei der Einführung zu unterstützen. Nur so können wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Zukunft unseres Bundeslandes sichern. – Vielen Dank!“ Das, meine Damen und Herren, war keine Rede von mir, sondern das war Künstliche Intelligenz, (Heiterkeit vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Michael Meister, AfD) und deswegen, liebe …, (Beifall und Heiterkeit vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE, Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Ministerin Stefanie Drese) deswegen, liebe Schriftführer, bitte ich darum, diesen Text auch so als Zitat kenntlich zu machen. (Zuruf von Torsten Koplin, DIE LINKE) Es handelt sich, Sie ahnen es schon, um ChatGPT. Wir haben wesentliche Begriffe eingegeben und das kam innerhalb kürzester Zeit dabei raus. Ich für meinen Geschmack finde die Rede etwas belanglos, (Heiterkeit vonseiten der Fraktion DIE LINKE und Ministerin Stefanie Drese) aber trotzdem ein Versuch, auch hier mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten, meine Damen und Herren. Jetzt aber ganz kurz zu dem Antrag, jetzt ohne historische Verweise, sondern einfach mal die Situation analysiert. Natürlich ist das Thema „Automatisierung, Digitalisierung, Robotisierung“ ein wichtiger Bestandteil unserer Fachkräftestrategie. Da gibt es auch schon eigene Workshops, um mit den Unternehmen darüber zu reden, wie man – und das ist der entscheidende Punkt – dadurch natürlich auf der einen Seite die Fachkräftesituation besser in den Griff bekommen kann. Aber eine technologische Weiterentwicklung heißt immer Produktivitätszuwachs, und da bin ich dann auch immer der Erste, der sagt, das müssen wir nicht automatisch fördern, wenn Unternehmen durch den Produktivitätszuwachs schon vieles selber erwirtschaften – wirtschaftliche, betriebswirtschaftliche Grundregel –, (Rainer Albrecht, SPD: So ist es.) und ich glaube, der Staat sollte auch nicht Flippy 2 fördern oder ähnliche Produkte, sondern da kommen die Unternehmen aus dem Druck schon selber raus, mal abgesehen davon, dass man immer fragen muss, wo die Produkte eigentlich hergestellt werden und ob wir da Riesenprogramme made in China quasi mit Förderungen unterstützen. Wir haben eine Regionale Innovationsstrategie. Wir reden nicht nur über die GRW-Mittel, wenn wir über Automatisierung reden, wir reden über EFRE-Mittel. Wir haben Möglichkeiten für die einzelbetriebliche FuE-Förderung, für die technologische Weiterentwicklung, und wir haben vor allen Dingen gemeinsam mit dem Innenministerium, dem Wirtschaftsministerium digitale Innovationszentren in die Fläche gebracht, nicht nur an die Hochschulstandorte, inzwischen auch zwei Co-Working-Spaces im ländlichen Raum, in Lietzow auf Rügen und in der Feldberger Seenlandschaft, immer mit dem gemeinsamen Ziel, Arbeitsräume zu schaffen, Netzwerke zu schaffen, aber vor allen Dingen auch Beratungsmöglichkeiten zu schaffen. Und das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt, den das Land an dieser Stelle setzen muss, nämlich auch die Beratung für die technologische Entwicklung. Und, meine Damen und Herren von der AfD, wir brauchen auch keine Pilotprojekte. Davon wimmelt es ja so in Ihren Anträgen. Ich glaube, die Realität ist schon viel weiter. Die haben Sie zum Teil auch genannt. Automatisierung, Digitalisierung, Robotik ist längst in den Unternehmen angekommen. Ob das jetzt Arbeit 4.0, Handwerk 4.0 heißt, das heißt, die Unternehmen handeln schon, und wir unterstützen da, wo das die Unternehmen brauchen. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Constanze Oehlrich, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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