Christiane Berg
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir freuen uns über diesen Antrag und werden ihm natürlich auch zustimmen, weil die Gemeinde Dummerstorf hat lange genug darauf gewartet. Das ist klar. Die Abstimmung zwischen Landesregierung und Landesverwaltung, die musste sein, und es hat aber trotzdem zu lange gedauert, denn wir haben mittlerweile Digitalisierung, wir haben Optimierung von Verwaltungsvorgängen, und es hätte schneller sein können. Aber nichts ist schlimmer, als etwas zu beginnen, was nicht genehmigt wurde. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, in der Koalitionsvereinbarung, das stimmt, da steht drin, dass keine landeseigenen Flächen verkauft werden sollen. In diesem Falle Ausnahme? Ich hoffe, keine Tür, die sich dadurch öffnet für weitere Verkäufe der landeseigenen Flächen. Aber man muss auch sagen, die Gemeinde Dummerstorf hat eine tolle Lage: das Autobahnkreuz, der Hafen, die Hansestadt Rostock, all das ist eine gute Sache, um das Gewerbegebiet zu erweitern, ja. Die Bodenzahlen sind, glaube ich, sogar teilweise bei 50. Das ist eine gute landwirtschaftliche Fläche. Wir haben in der vergangenen Woche im Wirtschaftsausschuss gehört, dass man in intensiven Gesprächen sei und sich dort miteinander einigen werde. Ich gehe davon aus, dass die Gut Dummerstorf GmbH als auch das Land eine Lösung finden werden. Und ich sage es noch mal, Gewerbestandorte und auch Industriestandorte sind wichtig. Wir haben gerade bei Industrieansiedlungen gut bezahlte Arbeitsplätze, gut qualifizierte Leute, die da gebraucht werden. All das gegeneinander aufzuwiegen, das ist unsere Aufgabe. In diesem Falle, denke ich, ist es eine gute Lösung für die Gemeinde und für den Standort und für die Arbeitsplätze und für die Gewerbe und für die Industrie. Und da füge ich dann nur noch hinzu „Viel Glück!“ – in der Hoffnung, dass das eine einmalige Ausnahme bleibt. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU und FDP – Sebastian Ehlers, CDU: Sehr gut!)
