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Dr. Heiko Geue

20.02.2023 Sitzungen 8/45

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Abgeordneter! Sie haben es zu Recht zitiert, 3,8 Prozent, das ist noch nicht so viel. Man muss allerdings wissen, dass viele Landesgebäude, die wir haben, nun mal unter Denkmalschutz stehen. Das ist die Bausubstanz in Mecklenburg-Vorpommern, was auf der einen Seite schön ist, auf der anderen Seite uns natürlich in der Vergangenheit auch gebremst hat. Gebremst haben uns in der Vergangenheit natürlich aber auch zweitens Wirtschaftlichkeitsüberlegungen, die so aussahen, dass Strom, der über die Photovoltaikdächer produziert worden wäre, nicht so wirtschaftlich gewesen ist wie der Strom, den man beziehen konnte. Jetzt haben wir eine andere Situation, das haben wir ja aber auch dargestellt in der Antwort der Kleinen Anfrage. Unser Ziel ist ja nicht nur klimaneutrale Verwaltung bis 2030, sondern tatsächlich 10 Prozent des Stromverbrauchs, den die Landesliegenschaften haben, sollen bis 2030 aus Photovoltaik erbracht werden. Wir haben jetzt ungefähr so 1.400 Kilowatt Peak auf den Dächern, mit diesen 3,8 Prozent in der konkreten Planung, also das, was jetzt in der Umsetzung ist, kommen noch mal 1.300 dazu, also fast eine Verdopplung – das sind die Zahlen, von denen Sie gesprochen haben – und jedes Jahr noch mal 1.000 Kilowatt Peak hinzu. Wenn – das sind ja dann Sie hier im Landtag –, wenn der Haushaltsgesetzgeber das dann entsprechend mitberücksichtigt, dann hätten wir bis 2030 10 Prozent. Ich gehe nicht davon aus, dass das dann alle Dächer der Landesliegenschaften sind, aber das Ziel ist ja ein klares, das ist ein politisches Ziel. Und dass wir das so schnell wie möglich auch umsetzen wollen, 10 Prozent – wenn wir das schon hätten, wären wir sehr froh –, das ist ein wichtiges Ziel.

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