Sandy van Baal
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Eigentlich kann ich jetzt die Rede übernehmen von Frau Wegner. Da ist vieles drin, was ich auch sagen wollte. Ich fasse es denn mal ein bisschen zusammen: Erst mal möchte ich dem Herrn Minister danken und auch Herrn Waldmüller. Sie beide haben es erwähnt, wir müssen erst mal anfangen, auch wieder bei der gesellschaftlichen Akzeptanz der Meisterberufe zu arbeiten. Wie Sie ja bereits auch alle wissen – das hatten wir in der Vergangenheit hier auch schon öfter, das Thema Handwerk –, liegt es mir familiär auch besonders am Herzen. Deswegen ist es auch wichtig, sich dem Bereich unserer Wirtschaft zu widmen. Ebenso wichtig ist es aber aufgrund des aktuellen Arbeits- und Fachkräftemangels in allen Bereichen, zum Beispiel den verschiedenen Berufsbildern insgesamt unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es gibt das Meister-Extra auf Landesebene und es gibt das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz – das hatte Frau Wegner eben auch schön ausgeführt –, und dies fördert die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister, Fachwirt, Techniker und so weiter. In Ihrem Antrag, Herr Meister, konnte ich entnehmen – Herr Meister und Meister, ne, das ist auch irgendwie lustig –, dass Sie das als …, dass Sie, warten Sie, ich lese vor: „Das Aufstiegs-BAföG des Bundes hat sich dabei als unzureichend erwiesen und sollte dringend durch eine landesrechtliche Regelung ergänzt werden.“ Das sehe ich nicht so. Das ist ein schönes Ding, das Aufstiegs-BAföG, (Beifall vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und David Wulff, FDP) das zeigt die ersten Erfolge. Das hat die Ampel gut gemacht, da kann man nichts zu sagen. Es wird mit Sicherheit auch ergänzt werden und evaluiert werden. Und wir Freien Demokraten haben bundesweit unser Aufstiegsversprechen in der Bildung und auch in der Weiterbildung eingelöst. Mehr kann ich eigentlich nicht hinzufügen, weil der Rest, den hat wirklich Frau Wegner gesagt. Wir lehnen den Antrag ab. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktionen der CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und David Wulff, FDP)
