Constanze Oehlrich
Danke, Frau Präsidentin! Ja, wieder das Thema „Mehr Respekt“. Ich muss sagen, ich habe versucht, in meiner Rede darzustellen, was in der Silvesternacht in Mecklenburg-Vorpommern los war, um zu belegen, wir haben hier eine andere Situation gehabt als in Berlin, (Ann Christin von Allwörden, CDU: Auch das hat niemand bestritten.) um genau eben ein bisschen Ruhe in die Debatte zu bringen, um mit einem nüchternen Blick, (Ann Christin von Allwörden, CDU: Das wurde sogar deutlich gesagt. – Zuruf von Jens-Holger Schneider, AfD) um mit einem nüchternen Blick (Zuruf von Ann Christin von Allwörden, CDU) auf die Geschehnisse zu gucken, denn nur, wenn man mit einem nüchternen Blick schaut, dann kann man eben die richtigen Konsequenzen ableiten. Das war das Ziel. Es war nicht das Ziel, es war überhaupt nicht meine Absicht, hier irgendwie mich respektlos zu verhalten. (Zuruf von Jens Schulze-Wiehenbrauk, AfD) Mir war es wichtig, erst mal eine vernünftige Tatsachengrundlage zu formulieren, um daraus dann in Ruhe Konsequenzen abzuleiten. Und ich verstehe nicht, ich verstehe es wirklich nicht, warum es hier als mangelnder Respekt aufgegriffen wird, wenn ich versuche, auf der Grundlage der Gewaltforschung (Zuruf von Jens-Holger Schneider, AfD) echte Lösungsansätze darzustellen, für das Problem, mit dem wir es hier offenbar zu tun haben, (Ann Christin von Allwörden, CDU: Weil das nicht das Thema war, deshalb.) nämlich mit spontanen Gewaltausbrüchen von Jugendlichen (Ann Christin von Allwörden, CDU: Das war nicht das Thema.) während der Silvesternacht in Berlin. (Ann Christin von Allwörden, CDU: Und auch, wenn Sie meiner Rede zugehört hätten, geht es auch nicht per se darum.) Es wurde mehrfach gesagt, dass die Silvesternacht Anlass für diese Aussprache gewesen wäre. (Ann Christin von Allwörden, CDU: Es war unter anderem Anlass, aber es ging um die Gesamtlage. Und das haben Sie nicht verstanden oder dann haben Sie nicht zugehört. Schlimm, echt schlimm!)
