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Harry Glawe

CDU 08.12.2022 Sitzungen 8/40

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Das Childhood-Haus in Schwerin ist ein Muster dafür, wie man körperliche, seelische, aber eben auch sexuelle und körperliche Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen auf den Punkt bringt und dafür sorgt, dass eine gute Betreuung, gute Gespräche, vor allen Dingen aber eben auch ein professionelles Team zur Verfügung stehen müssen, um das Erlebte zu verarbeiten und damit den Kindern und Jugendlichen einen Weg aufzuzeigen, wie einerseits die Gesellschaft mit diesen Themen umgeht und andererseits aber eben auch gerade die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen, die sexuelle Gewalt oder körperliche Gewalt erlebt haben, dass sie das gut verarbeiten können. Von daher kann man nur sagen, dieses Thema ist hier natürlich im Hohen Hause auch wichtig, und ich bin mir ganz sicher gewesen, dass die Sozialministerin heute hier eine Lösung präsentiert, denn die Dinge sind ja im April dieses Jahres angeschoben worden. Die Landeshauptstadt hat dieses Thema auch vorangetrieben. Wichtig ist – und das ist die entscheidende Botschaft –, dass ab nächstem Jahr im Juli die Finanzierung zu stehen scheint. Die Grundsatzabsprachen haben stattgefunden, jetzt muss das im Detail noch untersetzt werden. Von daher wird es dann eben auch wichtig sein, dass wir einerseits die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Jugendamt – als Beispiele – oder Staatsanwaltschaft, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder eben auch Rechtsmedizin et cetera dann auch zusammenfassen, um den besten Weg einerseits für die Gesundung oder die psychologische Betreuung sicherzustellen und andererseits auch dafür zu sorgen, dass wir daran guttun, zu überlegen, wie kann man diese Missstände auch belangen und wie kann man vor allen Dingen die Kinder und Jugendlichen dann auch schützen vor Aussagen oder vor Dingen, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben. Die Finanzierung hat sich ja noch ein bisschen erhöht jetzt auf 230.000 Euro. Da muss man davon ausgehen, dass gerade im Personalbereich die Hauptkostenlast liegen wird. Sie wird so um die 180.000 Euro sein. Entscheidend wird aber auch sein, dass das Gebäude natürlich betrieben werden muss und dass eben auf gewisse Weise eine Anonymität gewährleistet wird. Und daher, sehr geehrte Kollegen von der AfD, war es sicherlich hilfreich, diesen Antrag hier zu bringen, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Zuruf von Enrico Schult, AfD) aber die Entscheidung … Ja, hilfreich. Habe ich doch gesagt. Entscheidend ist, dass eine Lösung auf dem Tisch liegt, dass der Landkreis Ludwigslust-Parchim, aber auch Nordwestmecklenburg, die Landeshauptstadt Schwerin und das Land in dieser Frage eine Lösung gefunden haben, die dann auch zielführend dann im nächsten Jahr weiter die Betreibung dieses Hauses im Interesse der Kinder und Jugendlichen, die traumatisiert worden sind, die sexuellen Missbrauch erlebt haben oder auch Gewalt, ihnen dann weiter geholfen wird, um dafür zu sorgen, dass für die Zukunft Spätfolgen et cetera weitestgehend zurückgedrängt werden können. Noch mal meinen Dank an Frau Ministerin! Das ist eine gute Botschaft, auch für das Parlament, und von daher freue ich mich auf die weitere Debatte. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der SPD, Franz-Robert Liskow, CDU, Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Barbara Becker-Hornickel, FDP)

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