Petra Federau
Im vergangenen Wirtschaftsausschuss debattierten wir über das anstehende Embargo und die Auswirkungen hier auf M-V. Da gab es eine Nachfrage seitens des Ausschussvorsitzenden, als Sie ansprachen, dass wir Verhandlungen mit Polen und Kasachstan führen, und er sprach an, dass insbesondere Kasachstan ja gute wirtschaftliche Beziehungen zu Russland pflegt, ob es da nicht sehr wahrscheinlich ist, dass wir auf Umwegen also doch russisches Öl oder Gas bekommen würden. Ihre Antwort darauf war, ich sage jetzt mal, nichtssagend. Sie haben es nicht verneint. Und in Anbetracht dieser Tatsache, dass wir also davon ausgehen müssen, dass wir auf Umwegen ja doch russisches Gas und Öl erhalten, nur jetzt aber zu einem vielfach höheren Preis, könnten Sie sich da vorstellen, im Interesse der Wirtschaft und der Bürger Gespräche mit der Bundesregierung aufzunehmen und darauf einzuwirken, dass die Sanktionen, die uns schaden, vielleicht überdacht werden?
