Horst Förster
Ja, dann wiederhole ich den Satz noch mal. Ich meinte also, dass wir als Beispiel wirklich mit den Alten, mit den wirklich Alten rücksichtsvoll, geduldig und freundlich umgehen sollen, auch wenn wir in Eile sind und in der Schlange vor der Kasse eine Ewigkeit warten müssen, weil dort eine sehr viel ältere Person die Ware ungeschickt einpackt, jeden Cent einzeln zählt und bei dem Ganzen den Eindruck macht, noch gerne ein Schwätzchen mit der Verkäuferin führen zu wollen. Was von einer Gesellschaft zu halten ist, erkennt man am besten daran, wie sie mit ihren Kindern und mit den Alten umgeht. Aber was ich jetzt nicht stehen habe, da haben Sie mir ein Stichwort gegeben, nämlich die Altersdiskriminierung. Und da fällt mir doch unsere Eröffnungssitzung ein. (Stephan J. Reuken, AfD: So!) Sie können sich auch erinnern, da war eine der ersten Tätigkeiten, die Geschäftsordnung zu ändern und den Alterspräsidenten abzuschaffen und umzuwandeln in den Dienstältesten, also nicht mehr den an Jahren Ältesten, den Dienstältesten, und natürlich spielte explizit die Parteizugehörigkeit dabei überhaupt keine Rolle. (Thomas Krüger, SPD: Echt jetzt?) Meine Damen und Herren, das ist reale Altersdiskriminierung (Thomas Krüger, SPD: Ach so!) von denen, (Enrico Schult, AfD: Jawoll! Völlig richtig!) die immer laut mit diesem Ding durch die Welt marschieren. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Enrico Schult, AfD: Jawoll!) Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD – Enrico Schult, AfD: Das wollen sie nicht hören. – Zuruf von Stephan J. Reuken, AfD)
