Dr. Sylva Rahm-Präger
Ja, ich möchte darauf antworten. Also erstens ist das der Mindestabstand, das ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand. Wir werden davon ausgehen und hoffen, dass wir diesen Abstand, da wir mehr Flächen zur Verfügung haben, die dafür geeignet wären, auch größer halten können. (Thore Stein, AfD: Hoffen wir, hoffen wir.) Es gibt noch zwei Dinge, die ich klären wollte zu den Netzentgelten. Im Prinzip die Netzentgelte, das wissen wir alle, sind deswegen höher bei uns durch die geringe Bevölkerungszahl und durch auch dieses große Netz, was dafür notwendig ist. Aber vielleicht ist es gut zu wissen – und das wurde auch schon in anderen Ausschüssen so gesagt, zumindest im Wirtschaftsausschuss –, dass die Verhandlungen unserer Landesregierung im Zusammenhang oder besser gesagt mit den anderen Bundesländern laufen im Verbund mit den Nordländern, also mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die ähnliche Probleme haben oder besser gesagt ähnlich gelagert sind wie wir. Dort gibt es auch, dort haben sie den gleichen Vorteil. Wir haben den Wind, wir haben das Wasser und wir haben die Sonne, und wir müssen im Prinzip damit rechnen, dass wir Kosten verursachen, wenn die abgeschaltet werden, die Windräder. Aber dann geht es darum, diese Energie hier nutzen zu können, und genau das ist in Verhandlung. Also wir brauchen gestaffelte Energiepreise, wir brauchen Abnahme durch Power-to-Heat-Anlagen und wir brauchen dann auch die Möglichkeit, mit günstigen Energiepreisen Energieträger zu produzieren. Das ist das Ziel. Also das heißt, Energieträger produzieren Ammoniak. (Zuruf von Thore Stein, AfD) Einige von Ihnen waren mit dabei bei Yara und da wurde das Campfire - Projekt vorgestellt. Also solche Projekte sind es, die müssen vorangebracht werden, Produktion von Ammoniak und Wasserstoff, aber das wissen auch alle. (Zuruf von Thore Stein, AfD) Und man muss sicherlich, wenn solche Genehmigungsverfahren zwei Jahre dauern, dann werden wir auch in dieser Zeit das schaffen, solche Anlagen aufzubauen, da bin ich mir ganz sicher. Also in der Ammoniakproduktion ist kein Hexenwerk. (Thore Stein, AfD: Ja, das ist nicht wirtschaftlich.) Und was wollte ich noch? Eigentlich bin ich damit durch. Ich würde trotzdem noch mal dafür werben, dass wir dieses Verfahren gut zu Ende bringen. Wir hatten bis heute um zwölf die Möglichkeit, die Sachverständigen aufzustellen, das ist passiert. Die Fragen an die Sachverständigen zu formulieren, auch das ist passiert. Wir werden uns im Nachgang dieser Sitzung hier treffen im Agrarausschuss und über das weitere Verfahren sprechen. – Danke schön! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
