Reinhard Meyer
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Damm! Zunächst einmal kann man sagen, dass die Meldekette funktioniert hat. Das läuft ja über GASCADE, die haben uns – das Bergamt in Stralsund – am Morgen des 26.09. darüber informiert, dass es einen auffälligen Gasdruckabfall in der Pipeline A Nord Stream 2 gegeben habe. Ich bin unmittelbar dann danach auch informiert worden als Minister. Wir waren zu der Zeit in Brüssel. Ich bin auch vorzeitig, genauso wie der Innenminister, aus Brüssel abgereist, um uns weitere Informationen über diese Situation zu erfragen. Wir sind dann abends gegen 19:20 Uhr darüber informiert worden, dass ein ähnlicher Druckabfall in den beiden Pipelines von Nord Stream 1 erfolgt ist. Nun ist es ja so, dass die Lecks, über die wir alle reden, in dänischen und schwedischen Hoheitsgewässern sind. Wir sind auch im ständigen Kontakt mit der Bundesregierung darüber, die wiederum mit den dänischen und schwedischen Behörden in Kontakt ist, um Informationen zu erfahren, wie das sicherheitspolitisch einzuordnen ist. Und wir liefern die Informationen, die wir über GASCADE beziehungsweise das Bergamt als die vor Ort zuständige Genehmigungsbehörde für die Pipeline dann liefern können, sind also in der Kette dessen, was sicherheitsrelevante Informationen angeht, da noch eingebunden.
