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Horst Förster

AfD 05.10.2022 Sitzungen 8/32

Da ist natürlich grundsätzlich gar nichts gegen zu sagen. Es gibt sicherlich auch Ausbilder, die eine Stunde lang oder zwei Stunden lang interessante Gespräche mit ihren Referendaren – so kenne ich das auch – über Gott und die Welt und auch die Geschichte, was sie selbst erlebt haben, und so weiter führen. Nur was Sie da treiben, ist doch das, was typisch ist. Jeder hat irgendwo eine Ecke, die man da gerne unterbringen müsste. Die Referendare, die dort den Dienst antreten, die sollten ein ordentliches Abitur gemacht haben, einen ordentlichen Geschichtsunterricht gehabt haben und diese Themen schon abgearbeitet haben. Die dort noch ganz konkret reinzupacken, überfordert völlig das, was ein Referendariat leisten kann. Am Ende sollen es Juristen sein, die Grundwissen der Juristerei haben, die für den Beruf geeignet sind, die eine soziale Kompetenz haben, all diese Dinge. Bitte bleiben Sie auf dem Teppich! Hören Sie sich um, wie es wirklich aussieht! Manchen muss man ja noch das Rechtschreiben beibringen. Sie brauchen nicht das Referendariat noch zu einer Art Geschichtsseminar umzufunktionieren. So lobenswert der Ansatz ist, das kann aber in X Gesprächen stattfinden. Das soll nicht noch reingeschrieben werden, nur, um irgendeine Ecke hier zu befriedigen. – Vielen Dank! (Beifall Enrico Schult, AfD)

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