Petra Federau
Hinterher gerne. Für ganz Deutschland ist mit dem Ergebnis dieser Studie ein klarer Zusammenhang zwischen der rückläufigen Windgeschwindigkeit und der massiv betriebenen Abschöpfung von Windenergie aus der Atmosphäre hergestellt. Ihre Windparks werden zum Opfer einer atmosphärischen Windberuhigung, die Sie selbst erzeugt haben. Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Erwärmung des Bodens und der Atmosphäre. Fazit: Je nach Ausbaustufe der Windenergie in einer Region oder einem Land sorgt die Rotation der Turbinen für Niederschlagsverluste und vergleichsweise höhere Temperaturen. Somit ist eine Förderung zum erweiterten Ausbau von Windkraftanlagen auf unsere Landesfläche ein massiver Eingriff in unser Ökosystem. Dass dieses trotz etlicher und vor allem versorgungssicherer Alternativen in Kauf genommen wird, ist fatal. Dass aber die sicheren grundlast- und regelfähigen Energieerzeugungsarten gegen unbeständige Energieerzeugung eingetauscht werden sollen, ist verantwortungslos. Meine Damen und Herren, solange es keine wirtschaftlichen Speichermöglichkeiten für Überschussstrom gibt, dürften überhaupt keine weiteren Ausbauziele für Windenergie beschlossen werden. Wir von der AfD kritisieren dieses Wind-an-Land-Gesetz massiv und tragen dieses in keiner Weise mit. – Danke! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)
