Katy Hoffmeister
Dann kommen wir zur pädiatrischen und geburtshilflichen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern, aktuell wieder in den Fokus geraten, unter anderem auch durch die Definition von Mindestmengen und die Nichteinhaltung von Mindestmengen, unter anderem in Neubrandenburg. Insofern, glaube ich, erinnern wir alle an die Petition, die vor ein paar Tagen an die Staatskanzlei gegangen ist, in der etwa 18.000 Unterschriften übergeben worden sind zum Erhalt der Frühchenstation. Darüber hinaus jährt sich jetzt zum zweiten Mal – also mit anderen Worten, nach zwei Jahren – die Schließung der Geburtshilfestation in Crivitz. Wir erwarten natürlich alle gespannt das Konzept. Ausgerechnet heute ist ja der 30. Juni, an dem das Konzept durch den Landkreis an Sie übergeben werden sollte, so, wie Sie es kurz skizziert haben, und hoffen natürlich alle, dass wieder ein Geburtsschrei in Crivitz erfolgt. Für mich stellt sich die Frage, wie Sie insgesamt die Situation der Gynäkologie und Pädiatrie im Land Mecklenburg-Vorpommern einschätzen, auch unter dem Gesichtspunkt, dass eine Gefährdung auch in Rostock immer wieder in den Fokus geraten ist.
