Dr. Sylva Rahm-Präger
Ja, ich wollte noch mal ganz kurz hinweisen zum Strip-Till-Verfahren, das wird hauptsächlich eingesetzt in erosionsgefährdeten Gebieten, also das heißt Winderosion, Wassererosion. Winderosion ist eigentlich das hauptsächliche Einsatzverfahren. Und zwar bedeutet das, dass man den Bereich, wo die Saat erfolgt, wirklich etwas intensiver bearbeitet, aber die dazwischenliegenden Flächen eben nicht bearbeitet, damit eben keine Winderosion zustande kommt. Und wir haben, wir sind ein sehr windbeeinflusstes Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben gerade die Frühjahrsstürme in einem hohen Ausmaß zu verzeichnen, und ich muss mal so sagen, wenn Sie mir sagen, dass Sie das verbieten möchten, dann haben wir in großen Bereichen Winderosion zu verzeichnen, dann haben wir Autobahnen, die wieder voll Staub sind. Also ich meine, das kann man nicht einfach so verbieten. Es hat alles seinen Sinn an seinem Platz, und deswegen muss man dann auch mal akzeptieren, dass es solche Verfahren gibt. – Danke schön! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
