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Petra Federau

AfD 20.05.2022 Sitzungen 8/24

Alles klar! Meine werten Kollegen! Es ist immer einfach, dieses Totschlagargument, wir könnten einen Antrag einbringen und gleich sagen, wir möchten keine Windkraftanlagen. Uns geht es darum, alles mit Augenmaß hier zu begehen, zu bestreiten und die besten Lösungen für dieses Land, für unsere Bürger zu suchen. Und es war ja heute in dem Antrag von SPD und LINKE – ich bin leider nicht mehr dazu gekommen, dazu zu sprechen –, da wurde ja zum Thema Technologieoffenheit, das war so ein Punkt, wo ich erst gedacht hatte damals, wow, Technologieoffenheit, jetzt geht es hier endlich vorwärts, und habe dann weitergelesen und man hatte hier gleich ausgegrenzt, dass eben nur gewisse Energiearten dabei eine Rolle spielen sollten. Also technologieoffen – wir sind als AfD aus meiner Sicht die einzige Partei, die tatsächlich fordert, energieoffen in die Zukunft zu schauen und wirklich ohne Scheuklappen die besten Lösungen für die Bürger hier zu suchen und für unsere Wirtschaft. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Und eines muss man auch mal klar sagen: Gerade Windkraftanlagen haben ein gewisses Geschmäckle, und wenn man glaubt, immer mehr Windkraftanlagen produzieren dann eben, also wenn man eine hat, dann zwei, kommt gleich das Doppelte dazu, das ist natürlich – das wissen Sie auch, wenn Sie sich ein bisschen damit beschäftigen – Unsinn, weil sich Windkraftanlagen gegenseitig nachher auch beschatten. Und die Brandenburger merken es zum Beispiel schon, dass hier oben im Norden erheblich viele Windkraftanlagen stehen, und dadurch, dass die Winde eben gebrochen werden, wird in das Mikroklima eingegriffen. Also zum einen wird die Energie ... (Unruhe vonseiten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Na, selbstverständlich! Da können Sie Ihre eigenen, können Sie doch … Das ist Fakt. Die Energie wird gebrochen, je mehr Windkraftanlagen dort stehen, es kommt eben nachher nur noch ein gewisser Teil irgendwo an. (Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Kommt gar kein Wind mehr an.) Und außerdem verändert sich das Mikroklima hier, die Verwirbelungen, die hier stattfinden, es wird trockener, es regnet nicht mehr so viel ab. Wo stehen denn viele Windenergieanlagen? Dadurch wird es automatisch auch wärmer, dafür gibt es wahnsinnig ... (Daniel Seiffert, DIE LINKE: Das ist der Klimawandel, nicht die Windanlage.) Nein, das ist nicht der Klimawandel. (Heiterkeit bei Daniel Seiffert, DIE LINKE: Doch, das ist der Klimawandel.) Sie können zahlreiche, Sie können zahlreiche Studien dazu lesen. (Minister Reinhard Meyer: Das gibts nicht!) Das ist bestätigt, das ist eindeutig. (Zuruf von Hannes Damm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und ich glaube, da muss man wirklich das Maß finden, und darum geht es hier. Wenn hier die gesamte Landschaft verspargelt werden soll, wenn dadurch eben eingegriffen wird hier auch in das Mikroklima, ist das nicht gut. Und es gibt sicherlich andere Lösungen, um eben wirklich für Umwelt, Klima und natürlich für eine sichere Energieversorgung was zu tun, aber, wie gesagt, da müssen wir ohne Scheuklappen und Blockaden miteinander reden und den besten Weg finden. Das ist unser Lösungsansatz und dafür plädieren wir hier. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

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