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Petra Federau

AfD 20.05.2022 Sitzungen 8/24

Danke! Denn eines muss hier jedem klar sein: Sich von unliebsamen energetischen Importen zu trennen und sich dafür in ausschließlich wetterabhängige Energien zu flüchten, würde beim jetzigen Stand der Technik die Abhängigkeit noch vergrößern, denn Sie bekommen einen Geschäftspartner, den sie nicht einmal zur Rechenschaft ziehen können, wenn er nicht genügend und nicht kontinuierlich Wind- und Sonnenenergie liefert. Diese Änderung von einer Abhängigkeit in die nächste Abhängigkeit zeigt sich in der Forderung nach einer klimaneutralen Wasserstoffproduktion, wo Sie sich wieder fast nur an den unsicheren wetterabhängigen Energien bedienen wollen. Die Umstellung von fossil betriebenen alten Heizungsanlagen auf erneuerbare Energieträger ist eigentlich eine gute Idee, wenn es Energien geben würde, die sich erneuern können. Umgangssprachlich haben wir uns schon so an dieses Wortkonstrukt gewöhnt, dass wir glauben, eine unerschöpfliche, sich erneuernde, immer vorhandene Energiequelle zu besitzen. (Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Haben wir auch.) Wind und Sonne sind aber nicht immer verfügbar, denn nachts scheint generell nicht die Sonne, auch wenn die GRÜNEN es gerne wollen, (Zuruf von Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und im Winter sieht es auch nicht so gut mit der Ernte von Sonnenenergie aus. Auch Wind ist nicht immer in der Qualität verfügbar, dass dieser kontinuierlich Energie liefert. (Zuruf von Thomas Krüger, SPD) Das größte Problem ist aber bekanntermaßen, dass es bis heute keine überhaupt auch nur ansatzweise ausreichenden und sich wirtschaftlich rechnenden Speichermedien gibt, (Beifall Martin Schmidt, AfD) die die wetterabhängige Energie aus Sonne und Wind in Größenordnung speichern könnten. Und auch Sie wissen, Wind- und Sonnenenergie sind nicht grundlastfähig. (Zuruf aus dem Plenum: Sehr richtig!) Ich komme zu Ihrer Forderung unter III, Punkt 3. Dass hier im Antrag die gerechte Verteilung der Netzausbaukosten fair und bundesweit verteilt werden sollen, klingt gut. Denn als Bundesland mit dem geringsten Durchschnittseinkommen haben wir, bedingt durch die hohe Dichte an Windkraft- sowie Solaranlagen, welche die Netzausbaukosten in die Höhe treiben, sowie durch die hohen Einspeisevergütungen bundesweit …

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