Michael Noetzel
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Ehlers! Unser Beitrag wird so sachlich und fachlich sein wie der der Antragstellerin. Und, Frau Präsidentin, bei aller Großzügigkeit, ich weiß nicht, ob „Verarschung“ ein parlamentarischer Ausdruck ist, aber das, so empfinde ich das hier. Ich finde es als schade um meine Zeit, um die Zeit meines Mitarbeiters, der sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, und … (Enrico Schult, AfD: Das ist Ihr Job, Herr Noetzel, das ist Ihr Job!) Jaja, jaja, aber ich habe gedacht, da kommt was! Ich habe gedacht, da kommen Argumente. (Enrico Schult, AfD: Dann liefern Sie jetzt mehr bitte!) Ich dachte, da kommt was, womit man sich auseinandersetzen kann. (Enrico Schult, AfD: Jetzt passen wir aber auf.) Und hier kann man sich überhaupt mit nichts auseinandersetzen. (Enrico Schult, AfD: Jetzt liefern Sie mehr!) Wir haben immer, uns für immer, die Fraktion DIE LINKE hat sich immer eingesetzt für das Gesetz, für die Karenzzeit. Es ist ja dann auch gekommen, fast wortgleich, so, wie wir das damals eingebracht haben. (Zuruf von Nikolaus Kramer, AfD) Und ich möchte, weil ich einfach wirklich fassungslos bin, einfach gar nicht mehr dazu sagen als das, was meine Vorredner getan haben. Es gibt keinen Grund, das jetzt schon zu ändern. Der Antrag ist gestellt worden aus Gründen, die wir hier gehört haben, um das ganze Thema „Schröder und Nord Stream“ noch mal aufzumachen, und nicht, um wirklich in der Sache etwas zu ändern, an der Zeit. Es ist purer Aktionismus und das ist, ja, so leid es mir tut, dem können wir nicht zustimmen. – Danke schön! (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE)
