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Horst Förster

AfD 18.05.2022 Sitzungen 8/22

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ja, man kann das sehr unterschiedlich sehen, und, da sind wir uns alle einig, Klüngel auf allen Ebenen, vor allem Parteienklüngel, und auch hier, beim Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft, lässt sich nie verhindern. Die innere Sauberkeit, die wir alle erwarten, sie ist entweder bei dem einen da, beim anderen fehlt sie. 12 Monate sind kein Patentrezept, 18 auch nicht. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Meine Fraktion hat sich dafür entschieden, in voller Kenntnis, dass es eben kein Wundermittel ist, trotzdem diesen 18 Monaten, dieser Änderung zuzustimmen, obwohl es mir etwas schwerfällt nach der Begründung von Frau Oehlrich, denn es hat sich doch hier gezeigt, wie einseitig sie im Nachhinein insbesondere die Problematik Nord Stream 2 und Schröder als Beispiel anführt. Das ist ein sehr unglückliches Beispiel hier, denke ich. Ich würde Ihnen empfehlen, sich noch mal die Pressekonferenz von gestern anzusehen, was Herr Kuhn zur Geschichte von Nord Stream 2, CDU-Abgeordneter und Europaabgeordneter, gesagt hat. Also mir sträubt sich das Gefieder, wenn plötzlich Dinge, die teilweise ganz anders gelaufen sind, jetzt zurechtgebogen werden und man aus der Sicht im Nachhinein sich die Fakten zurechtlegt. Aber das nur am Rande. Dennoch, meine Partei hat sich für 18 Monate entschieden, das vertrete ich hiermit. Und im Übrigen, glaube ich, ist es ein Thema, wo man sonst nicht sehr viel zu sagen kann. Man kann das auch würfeln, 12 oder 18 Monate, es ist letztlich eine Geschmackssache. – Vielen Dank! (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

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