Martin Schmidt
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Shepley! Also zum einen ist das falsch, wenn Sie sagen, dass wir im Prinzip gegen erneuerbare Energien sind. Das stimmt nicht. Wir sind energieoffen als Partei, als Fraktion, und es ist immer eine Sache des Erntefaktors und der Kosten, die am Ende dabei stehen. Und im Übrigen müssen wir ja nicht ständig Lösungen finden für Probleme, die durch Ihre Regierung geschaffen werden, sondern die Alternative ist ja einfach nur, Schwachsinn zu unterlassen. Das zum einen. (Beifall Jens-Holger Schneider, AfD) Das andere ist, was ich hier sagen wollte: Neulich war bei der „Tagesschau“ von „Check 24“ der Geschäftsführer Energie und der hat durchgerechnet, dass im Vergleich zum Vorjahresmärz mittlerweile 7.292 Euro Energiekosten für eine durchschnittliche Familie entstehen. Das sind 3.249 Euro mehr als im Vergleich zu vor einem Jahr. Und ich weiß nicht, ob es Ihnen bewusst ist, dass der Endenergiebedarf bei Strom nur 20 Prozent beträgt und 80 Prozent Wärme und Treibstoffe sind, und der echte Anteil an Wind- und Sonnenenergie sind im Industriestandort Deutschland vielleicht 7 Prozent. Aber nun erwarte ich vielleicht mal eine Erklärung, wie sich das Ihr Bundeswirtschaftsminister oder Sie als Fraktion vorstellen, wie bei einem Embargo gegen Russland, wo beispielsweise 30 Prozent des Stahls herkommt, (Unruhe vonseiten der Fraktion der CDU – Sebastian Ehlers, CDU: Thema!) wie Sie in ein paar Jahren dann hier Wind- und Sonnenenergieträger bauen, Windanlagen, Sonnenenergie-, Fotovoltaikanlagen, um jetzt die Energie- und Preisprobleme der Bürger hier zu lösen. Wie soll das geschehen, frage ich mich.
