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Anne Shepley

GRÜNE 07.04.2022 Sitzungen 8/19

Also zunächst mal, ich bin keine Brandschutzgutachterin. Ich bin natürlich als Politikerin der GRÜNEN sehr daran interessiert, dass wir die Themen „Klima- und Naturschutz“ und auch „Tierwohlgerechte Tierhaltung, Nutztierhaltung und Landwirtschaft“ unter einen Hut bekommen. Frau Aßmann hat schon angesprochen, dass wir da versuchen müssen, sozusagen zwei Seiten zu vereinen und gemeinsam voranzugehen, die nicht immer in der Vergangenheit gemeinsame Sprache gesprochen haben. Das ist genau diese Frage, wo können wir Fotovoltaik hintun und wo nicht. Ich kann Ihnen jetzt keine Auskunft darüber geben, wie wir beim Brandschutz mit Fotovoltaikanlagen auf Tierställen weiterkommen. Das müssen die Fachleute beraten. Aus meiner Sicht ist nur wichtig, dass wir Tierställe haben, die sicher sind, (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) die im Brandfall irgendeine Möglichkeit der Löschung haben, dass es funktioniert, dass Tiere gerettet werden können. Bei Schweinen, das ist heute nicht explizit angesprochen worden, aber Schweine sind keine Fluchttiere. Das heißt, je weniger Schweine ich habe und retten muss, je größer die Fluchtwege sind und je mehr Zeit ich habe, bevor so ein Gebäude in sich zusammenfällt, desto mehr Tiere kann ich retten. Ich weiß, dass bei Fotovoltaikanlagen man bestimmte Sachen schalten kann, dass man die einzeln dann ausschalten kann. Insofern müssen alle diese Erwägungen in eine Brandschutzvorschrift gegossen werden, die dann auch wirkt und wo die Feuerwehr eben dann nicht, wie ich es ja auch gerade schon erwähnt hab, davorsteht und das Gebäude einfach runterbrennen lassen muss. (Thomas de Jesus Fernandes, AfD: Das ist aber so.)

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