Martin Schmidt
Ja, sehr geehrter Herr Waldmüller, ich muss da dann doch noch mal einiges aufdröseln, was Sie, na, falsch dargestellt haben. Zum einen ist es in keinster Weise so, dass sich die AfD-Fraktion oder ich in meiner Funktion als Wirtschaftsausschussvorsitzender jemals dem entgegengestellt haben, dass wir das Thema Werften nicht besprechen wollen. Ganz im Gegenteil, der Antrag Ihrer Fraktion, das als Dauerthema in den Wirtschaftsausschuss zu nehmen, wurde aufgenommen. Das ziehen wir jedes Mal durch. Und auch der Herr Minister kommt jedes Mal vorbei und berichtet ausführlich. Und er berichtet nicht nur ausführlich im Wirtschaftsausschuss, sondern auch im Finanzausschuss, wo das Ganze dann sozusagen doppelt vorgetragen wird. Wer in beiden Ausschüssen ist, kommt immer in den Genuss, zweimal diesen Vortrag zu hören von Herrn Minister Meyer. Und da stellt sich dann doch schon die Frage, ob das angesichts des Gehalts, das Minister Meyer bezieht, nötig ist, dass alles zweimal erzählt wird und jeweils eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, oder ob man das Ganze vielleicht auch nur einmal anhört im Finanzausschuss. Also das kann man schon mal zur Diskussion stellen. Und vor allen Dingen könnte man zur Diskussion stellen, wenn dieses Thema auf der Tagesordnung ist im Wirtschaftsausschuss, dass zumindest ein Mitglied der CDU als Abgeordneter daran teilnimmt. Und ja, es ist durchaus bewusst, dass aus Krankheitsgründen der eine oder andere nicht teilgenommen hat. Nichtsdestotrotz in Ihrer Fraktion gibt es – ich weiß gar nicht, wie viele (Zuruf vonseiten der Fraktion der AfD) noch drin sind – zwölf Mitglieder, da kann man vielleicht auch mal einen Vertreter entsenden oder sozusagen auch diesem Tagesordnungspunkt, den man selbst eingebracht hat, mehr Wertschätzung entgegenbringen. (Zuruf von Thore Stein, AfD) Das war das, was ich damit ausdrücken wollte. Und dann muss man sich auch nicht wundern, wenn man die eine oder andere Information ja gerade zur Bundesmarine auch verpasst hat.
