landtag-mv.de ↗

Julian Barlen

SPD 05.04.2022 Sitzungen 8/17

Also, Herr Kollege Renz, ich weiß ja, dass Sie sportbegeistert sind, aber Ihre Rolle als Punktrichter oder Linienrichter, wer wann was wie gesagt hat, die steht Ihnen ausgesprochen schlecht, (Wolfgang Waldmüller, CDU: Warum?) und ich glaube auch, dass sie der Lage also völlig unangemessen ist. (Sebastian Ehlers, CDU: Ach so?!) Wir haben hier in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam im unmittelbaren Angesicht dieses Krieges eine Sondersitzung des Landtages durchgeführt. (Zuruf von Thomas de Jesus Fernandes, AfD) Wir haben eine gemeinsame, in meinen Augen sehr würdevolle Schweigeminute erlebt. Wir haben interfraktionell eine gemeinsame Resolution gegen den Krieg, für die Humanität verabschiedet. Mein Kollege Krüger und auch viele andere haben völlig klar gemacht, dass diese Aggressionen in der Ukraine, dass dieser Krieg, dieser Angriff auf den Frieden, auf die Menschlichkeit alles ändert. Und seitdem – Sie haben es ja in Ihren Redebeiträgen auch selber aufgeführt – sind von Nord Stream 2 über das Thema „Kooperation mit dem Leningrader Gebiet“, dem Russlandtag, unserem gemeinsamen Beschluss zur Stiftung sämtliche Verhältnisse, die die Russische Föderation und ein Regime um den Aggressor Putin betreffen, komplett negiert worden. Und anstelle, dass wir hier wirklich angesichts dessen stark und gemeinschaftlich auftreten, versuchen Sie hier, eine moralische Überheblichkeit in einem Klein-Klein an den Tag zu legen. (Zuruf von Sebastian Ehlers, CDU) Das empfinde ich wirklich als unangemessen, Herr Renz. (Beifall vonseiten der Fraktionen der SPD und DIE LINKE – Zuruf von Daniel Peters, CDU)

Alle Reden von Julian Barlen Protokoll ↗