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Petra Federau

AfD 27.01.2022 Sitzungen 8/9

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Gäste auf den Tribünen! Kinder und Jugendliche wollen und sollten in erster Linie das Recht auf eine unbeschwerte Kindheit haben. Für eine physisch und psychisch gesunde Entwicklung brauchen Kinder und Jugendliche eine soziale Umgebung, die verlässlich ist und in die sie Vertrauen haben können. Rahmenbedingungen, die die Politik massiv beeinflussen kann, sind reichlich vorhanden. Wünschenswert und wichtig ist ein gutes familiäres Umfeld, (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) in dem ihre Grundbedürfnisse und Fürsorge, gesunde Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Förderung ihrer individuellen Begabungen und Bedürfnisse im außerschulischen und schulischen Bereich unterstützt werden. Deshalb sollte auch immer die Familie den größten Schutz und die größte Unterstützung erfahren. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Weiterhin geht es um die Bereiche Wohnen, Wohnviertel, gute Infrastruktur, gute Bewegung, Freizeit- und Sportmöglichkeiten, alles Voraussetzungen für gute soziale Kontakte. Es geht darum, die vielen Übergänge vom Kleinkind, der Phase der Pubertät bis hin zum jungen Erwachsenen optimal zu flankieren, aber ohne dabei die Rechte und Pflichten der Familien zu unterlaufen. Es geht letztendlich darum, dass Kinder und Jugendliche ein natürliches Selbstbewusstsein entwickeln können und ihre individuelle Rolle in der Gesellschaft finden. Auch bislang haben Politik und die entsprechenden Interessenverbände versucht, ihre Entscheidungen darauf auszurichten, das Bestmögliche für die Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Dabei meinen natürlich alle Akteure immer zu wissen, was das vermeintlich Beste für Kinder und Jugendliche sei. Wenn wir Kinder und Jugendliche ernst nehmen wollen, dann sehen wir sie als Experten ihrer eigenen Belange. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Aus ihrer eigenen Perspektive heraus sollen sie ihre Bedürfnisse und Forderungen benennen und diese dann in die Prozesse demokratischer Entscheidungen einbringen können. Dennoch dürfen wir dabei nie vergessen, dass Kinder Kinder sind und keine kleinen Erwachsenen. Wir dürfen ihnen nicht Dinge aufladen, die sie noch nicht verarbeiten können und für die sie auch nicht verantwortlich sind oder deren Tragweite sie oftmals noch nicht überblicken können. Die meisten Kinder und Jugendlichen wollen einfach nur ihre Kindheit genießen. Und damit dieses gelingt, dafür sind im besten Falle die Eltern und die Familie da, und selbstverständlich kämpfen die allermeisten Eltern wie Löwen um ihre Kinder. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Selbstverständlich ist es nicht abzusprechen, dass es auch Kinder und Jugendliche gibt, die sich schon in jungen Jahren freiwillig mit der Politik auseinandersetzen und selbstständig ihre eigenen Belange vertreten wollen. Insbesondere die zurückliegenden zwei Jahre mit den vielen einschränkenden Maßnahmen der Corona-Krise haben unsere Kinder und Jugendlichen besonders hart getroffen. Die erzwungene Inaktivität, der Wegfall von Sport- und Freizeitangeboten, die soziale Isolation von Freunden, all das hat Spuren hinterlassen. Mittlerweile liegen Studien vor, die belegen, welche negativen körperlichen und psychischen Auswirkungen das für viele Kinder und Jugendliche hat. Auch dazu ist es jetzt an der Zeit, Kinder und Jugendliche selbst zu hören, welche Maßnahmen aus ihrer Sicht hilfreich wären, um diese Defizite auszugleichen. Wir von der AfD-Fraktion unterstützen aus diesen Gründen die Einsetzung einer Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“. Bei der Besetzung des Jugendforums ist uns ein repräsentativer Querschnitt an Kindern und Jugendlichen wichtig. Allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ist gleichermaßen vorurteilslos und mit Respekt zu begegnen. Den Kindern und Jugendlichen sollte ohne parteiliche Einflussnahme ein demokratisches, offenes und unvoreingenommenes Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Meinungen möglich sein. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD) Und damit bin ich auch schon am Ende meiner Rede. – Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall vonseiten der Fraktion der AfD)

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