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David Wulff

FDP 26.01.2022 Sitzungen 8/8

Vielen Dank, Frau Präsidentin! Vielen Dank, liebe Kolleginnen und Kollegen hier im Haus! Ich bin ja fast ein wenig, ich werde ja schon fast rot bei so viel Lob. (Heiterkeit bei Anne Shepley, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Sebastian Ehlers, CDU: Lieber nicht!) Und bevor ich das vergesse, fürs Protokoll: (Zuruf von René Domke, FDP) Ich beantrage hiermit die Überweisung in den Innenausschuss, (Heiterkeit bei Daniel Peters, CDU) damit das formal auch alles korrekt ist und wir hier richtig drüber abstimmen. Ich möchte doch ganz gern noch irgendwie auf ein paar Punkte eingehen wollen einmal. Ich fange mal einfach von hinten an, Frau Tegtmeier. Frau Oehlrich hatte gerade eingeworfen, das SOG schafft mehr Sicherheitslücken, aber das sind auch Sachen, die wir da sicher noch mal erörtern können. Ich erkläre das auch gerne noch mal aus fachlicher Perspektive, daran soll es nicht mangeln. Ich möchte aber auch ganz gerne, Constanze, auf deinen Beitrag noch mal eingehen, mehr Frauen in der IT. Das ist auch etwas, was ich in meiner beruflichen Praxis die letzten 15 Jahre praktiziert habe, ich hatte auch immer weibliche Programmiererinnen in der Firma angestellt. Der ehemalige Wirtschaftsminister Kollege Glawe und der aktuelle Innenminister und vorherige Digitalisierungsminister haben auch aus meinem aktuellen Team sogar noch eine Kollegin kennengelernt und ihr auch einen Preis überreicht, im letzten Jahr noch, für die Entwicklung einer Blutspender-App. Also da passiert auch wirklich was und das wird auch gewürdigt. Und deswegen, ich habe das für so selbstverständlich gehalten, dass das jetzt nicht noch einfach mit drin ist. Aber natürlich ist das, gerade mehr Frauen in der IT, durchaus immer noch ein Thema, was wir da angehen müssen, weil, auch das habe ich festgestellt, die sind genauso talentiert und genauso hinterher, haben aber trotzdem manchmal eine andere Sichtweise und andere Problemlösungskompetenzen, (Martina Tegtmeier, SPD: Und manchmal auch einen Ticken besser.) und auch das ist in der IT manchmal durchaus sinnvoll, das mit zu beachten. (Beifall Elke-Annette Schmidt, DIE LINKE) Danke schön! Dann haben wir noch den Punkt, es war immer noch mal ein Thema, wie halten wir die Fachkräfte im Land drin, und auch da, natürlich kann man mal gucken, was gibt es an Fachkräften auf dem Markt verfügbar und zu welchen Konditionen kann ich sie einkaufen. Das ist irgend- wie immer so der klassische Ansatz. Für den vielversprechenderen Ansatz – und da freue ich mich, wenn wir das im Ausschuss ein bisschen intensiver diskutieren werden – halte ich immer noch die Ausbildung, weil auch das ist eine Erfahrung, die ich hier gemacht habe, Eva, du hattest das so schön gesagt, in jeder Klasse gibt es ja diesen Nerd. Und genau das ist es halt. Wir haben noch viele Schulklassen hier in M-V und auch in jeder Klasse wird sich heute noch ein Nerd – ob weiblich oder männlich, das ist jetzt, glaube ich, nicht gegendert, der Begriff – finden. Und auch das sind alles Leute, die Berufe aus ganz unterschiedlichen Motivationen heraus wählen. Das heißt ja nicht, dass sie alle in die Branche gehen, weil sie sagen, sie wollen alle jetzt irgendwie 200.000 Euro Jahresgehalt verdienen, sondern das sind ja Leute, die das irgendwie aus einer Leidenschaft heraus machen und dann auch mit einem, ich sage mal, angemessenen Rahmengehalt irgendwie auch zufrieden sind. Und da geht es eher so ein bisschen um die Arbeitsbedingungen und Flexibilität, wo wir uns dann im Beamtenrecht vielleicht irgendwo noch mal unterhalten müssen. Aber ich denke, das macht keinen Sinn, das immer nur auf die Bezahlung zu schieben, weil mit einer adäquaten Bezahlung, also ähnlich wie Referenten zum Beispiel jetzt auch in den Fraktionen, bekommt man wirklich unglaublich gutes Personal in den Bereichen. Und wenn wir sie hier aus dem Land holen und ausbilden, dann habe ich auch starke Hoffnungen, dass sie auch entsprechend hierbleiben. Und ansonsten ein Punkt, den Herr Peters noch aufgeworfen hatte, das Thema mit den Hochschulen. Natürlich, das, was in Wismar passiert, das ist mir durchaus bekannt. Aber Wismar ist eine sehr kleine Hochschule mit sehr wenigen Studierenden, (Zuruf aus dem Plenum: Na!) Rostock mit Abstand die größte ... (René Domke, FDP: Na!) Na ja, na ja, ich weiß, Widerspruch aus Wismar höre ich da gerade so auf einem Ohr, aber nichtsdestotrotz haben wir halt mit Rostock und Greifswald zwei große Volluniversitäten, wo solche Sachen zum Beispiel nicht angeboten werden. In Greifswald kann man zum Beispiel Informatik gar nicht wirklich machen. In Rostock gibt es das, aber da haben wir jetzt keinen Schwerpunkt auf IT-Sicherheit. Da ist noch viel Potenzial zu heben, will ich damit nur sagen. Da ist noch viel, wo wir drüber reden können. Und ich glaube, auch da können wir dann in Abstimmung vielleicht auch mit dem Wissenschaftsministerium Hochschulkooperationen, attraktivere Angebote machen. Und daher freue ich mich wirklich, wenn wir das im Ausschuss entsprechend diskutieren können und vielleicht auch noch so die eine oder andere Ungereimtheit in dem Antrag ausbügeln. Ich denke auch, das wird mit einer Ausschusssitzung mit Sicherheit nicht getan sein. Da werden wir wahrscheinlich eher am Ende des Jahres noch mal darüber reden, wenn wir das Ganze ausdiskutiert haben. – Also vielen Dank für die Überweisung in den Ausschuss und ich freue mich auf die Zustimmung. So, jetzt habe ich irgendwie meine ...

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