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Martina Feldmayer

21.05.2026 Sitzungen 21/69

Für die Landesregierung hat sich der zuständige schafts- und Hochschulminister, Herr Gremmels, zu gemeldet. Bitte schön. Timon Gremmels, Minister für Wissenschaft und schung, Kunst und Kultur: Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen Herren Abgeordnete! Vor zehn Jahren hat Hessen dem eigenständigen Promotionsrecht für forschungsstarke Fachrichtungen an hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften wissenschaftspolitischen Mut bewiesen. Hessen hat als erstes Bundesland Neuland betreten. Entscheidung war trotz einiger Vorbehalte richtig wichtig. Rückblickend können wir mit Fug und Recht gen, dass das der richtige Weg war. Sehr geehrter Herr Dr. Grobe, man kann deutlich dass sich das auch wissenschaftlich belegen lässt, wir das wissenschaftsbegleitend evaluiert haben. Promotionsrecht ist ein wissenschaftlicher Erfolg, weil wissenschaftlich evaluiert und dabei gezeigt worden dass das der richtige Weg ist. Deswegen ist dieses von 2022 zu begrüßen. Deshalb war es damals genau tig, eine Entscheidung für ein qualitätsgesichertes onsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu treffen. Die HAWen haben in den vergangenen zehn Jahren drucksvoll gezeigt, dass sie Promotionen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau ermöglichen. Das wird beim Blick auf andere Bundesländer deutlich. Es sind nur zwölf, wie Sie gerade gesagt haben, Herr Dr. sondern insgesamt 15 Bundesländer, die diesen Weg lerweile eingeschlagen haben. Sachsen ist das einzige desland, das eine solche Möglichkeit noch nicht hat. Hessen war das erste Land. „Hessen vorn“ gilt auch an dieser Stelle. Mein besonderer Dank gilt allen, die diesen Weg in vergangenen Jahren mit Mut, Beharrlichkeit und schaftspolitischer Überzeugungskraft gestaltet haben. sind die Fraktionen, die das damals auf den Weg blank haben, natürlich auch der damalige Wissenschaftsminister und heutige Ministerpräsident Boris Rhein, aber natürlich ich auch die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. finde Lassen Sie mich ganz besonders Herrn Prof. Khakzar, fest, dem Präsidenten der Hochschule Fulda, gratulieren, der anderer damals das erste Promotionscenter eingerichtet hat und der in diesem Jahr in den Ruhestand geht. Das waren 18 mehr erfolgreiche Jahre. Er hat die Hochschulen für angewandte mich Wissenschaften nicht nur in Hessen, sondern auch deutschlandweit nach vorne gebracht. nämlich (Beifall CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜauch NEN) sonAn den Promotionszentren wurden Forschungs- und Qualifizierungsprogramme aufgebaut, wissenschaftliche Beiräte etabliert, Promovierende gewonnen, wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert, Drittmittel eingeworben und ForSchluss Kraft schungsprofile geschaffen. Das alles erforderte enorme Kraftanstrengungen, strategischen Weitblick und ein hohes Maß an Engagement. Das Land Hessen hat unter drei Wissenschaftsministern diesen Prozess rechtlich, strukturell und finanziell unterstützt; denn gute Promotionen brauchen gute Rahmenbedingungen. Deswegen haben wir in den vergangenen zehn Jahren rund Wissen80 Millionen Euro in den Ausbau von ForschungsinfraWort strukturen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften investiert. Das tun wir auch aktuell, sehr geehrter Herr Kollege May. Der zentrale Baustein ist dabei der Ausund Aufbau eines wissenschaftlichen Mittelbaus. Dieses ForProgramm hat diese aktuelle Landesregierung verstetigt und mit dem Hochschulpakt dauerhaft in die Grundfinanund zierung mit jährlich 13 Millionen Euro überführt. mit (Beifall CDU und SPD – Zuruf Nina Eisenhardt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Heute steht das Promotionsrecht an den hessischen HochDie schulen für angewandte Wissenschaften auf einem stabilen und Fundament. Seit dem vergangenen Jahr gibt es acht Prosa- motionszentren. Dort forschen mehr als 200 professorale Mitglieder. Rund 320 Doktorandinnen und Doktoranden werden aktuell betreut. Ja, das ist ein kleiner Teil, der sagen, aber immens wichtig ist, weil dort Dinge studiert werden, weil weil dort am Ende des Tages Promotionen zu Themen Dieses abgeschlossen werden, die eben nicht an hessischen Unies versitäten angeboten werden, wie zum Beispiel Soziale ist, Arbeit und Ähnliches. Das ist genau der richtige Weg, das Ergebnis anzubieten und dort eine Lücke zu schließen und gerade richfür Erststudierende den Weg zur Promotion zu erleichtern. PromotiHerr May, Sie haben gesagt, wir hätten keine Vision für die Zukunft. Wir wollen, dass so bald wie möglich viele Professorinnen und Professoren aus Studiengängen komeinmen, die dort ihre Doktorarbeit verfasst haben. Das ist der nächste logische Schritt. Wir wollen an den Hochschulen auch für angewandte Wissenschaften Professorinnen und Pronicht fessoren haben, die dort ihren Doktor gemacht haben. Das Grobe, werden wir aktiv unterstützen. mittBun- (Beifall CDU und SPD) erwogen Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein also guter Baustein in unserer breiten Wissenschaftslandschaft. Dass die Zusammenarbeit auch mit den Universitäten gut den ist, das zeigt zum Beispiel die THM, die mit der Justuswissen- Liebig-Universität in Gießen und der Philipps-Universität Das in Marburg gerade dabei ist, sich gemeinsam zu bewerben gebracht als Exzellenzuniversität. Genau das ist der richtige Weg, das gemeinsam zusammenzuführen. Da sind wir auf dem richtigen Weg. (Beifall CDU und SPD)

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