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Jochen K. Roos

AfD 03.02.2026 Sitzungen 21/58

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Die Evangelische Hochschule Darmstadt und die CVJM-Hochschule in Kassel sollen nun also zusammengeführt werden. In der Folge würde damit der Standort Kassel entfallen. Was zunächst einmal negativ klingt, ist eigentlich nur halb so wild; denn der neue Standort der Evangelischen Hochschule Hessen in Schwalmstadt-Treysa ist nur 40 Minuten mit dem Auto und knapp eine Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vom alten Standort der CVJM-Hochschule in Kassel entfernt. Im Übrigen ist es gerade nicht so, als hätten wir in Hessen generell zu wenige Standorte für Studiengänge wie soziale Arbeit. So kann dieser Studiengang heute auch problemlos an der Universität Kassel direkt studiert werden. Wichtiger als die Standortfrage ist bei der neuen lischen Hochschule Hessen also die Frage nach der tät von Forschung und Lehre. Hier sehen die Prognosen grundsätzlich erst einmal sehr gut aus: Mit der tung der Evangelischen Hochschule Hessen kommt einer Bündelung von Ressourcen, und es wird ein zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bei Berufen sozialen Arbeit, Gesundheit und auch Erziehung geleistet, obwohl der Anteil der staatlichen Finanzierung bis mit 70 % zugegebenermaßen schon sehr hoch liegt. Eine mit dieser Art der Finanzierung einhergehende kung der Hochschulautonomie gegenüber der Kirche jedoch aus unserer Sicht absolut begrüßenswert; (Beifall AfD) denn dies stärkt die Wissenschaftsfreiheit. Und auch eingeschränkte Promotionsrecht der neuen evangelischen Hochschule ist ein absoluter Gewinn für die schaftslandschaft Hessens. Durch den neuen Studienort Schwalmstadt-Treysa der ländliche Raum tatsächlich als Bildungsort ohne Studenten aus dem Umland oder der Stadt Kassel Möglichkeit zu nehmen, hier ein entsprechendes aufzunehmen. Obwohl ich bei diesem Thema eigentlich nicht direkt die kirchlichen Träger sprechen wollte, muss ich an Stelle doch noch eine Sache in Richtung der beteiligten privaten Träger sagen: Diese sollten sich fragen – vor allem hinterfragen –, ob es angesichts einer finanziellen Förderung durch das Land Hessen wirklich angemessen ist, die größte Oppositionspartei im Land offen rechtsextrem zu diffamieren und auf ihren Internetseiten auf Leitlinien zum Umgang mit ihr und anderen extremistischen“ Akteuren zu verweisen. Denn das das auch zur Finanzierung ihrer Belange verwendet kommt vom hessischen Steuerzahler – und dieser immer öfter die AfD. (Beifall AfD) Einseitige politische Botschaften verbieten sich also, sondere wenn man an einer Hochschule Wissenschaft Forschung betreiben möchte. Alles in allem handelt es sich bei der Zusammenführung der beiden Hochschulen aber um einen vernünftigen setzesakt, den wir als AfD-Fraktion aus den genannten Gründen mitgehen werden. Wir stimmen dem Entwurf her zu. – Vielen Dank. (Beifall AfD)

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