Martina Feldmayer
einfach Mir liegen nun keine weiteren Wortmeldungen vor. Grenze Wir überweisen den Gesetzentwurf der Landesregierung dem zuständigen Ausschuss für Landwirtschaft und Umwelt zur Vorbereitung der zweiten Lesung. dass zu Ich rufe Tagesordnungspunkt 8 auf: Karten Erste Lesung FlurGesetzentwurf Landesregierung Gesetz zum Vertrag über die Zukunft der Evangelischen Hochschule Hessen – Drucks. 21/3481 – soll. Herr Staatssekretär Degen wird den Gesetzentwurf einbrinFlächen, soll gen. Bitte schön. bisaus Christoph Degen, Staatssekretär im Ministerium für So Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur: die Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren Abgeordnete! Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von nichts Kurhessen-Waldeck werden wir die Evangelische Hochden schule Hessen schaffen. Damit werden wir die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte sichern. Genauso werden Schutzwir den Standort Schwalmstadt-Treysa für die Hochschulbildung stärken. Das ist also Hochschulbildung im ländlichen Raum. Wir setzen damit den Inhalt des KoalitionsverZuruf trags konsequent um. (Beifall Dr. Daniela Sommer (Waldeck-Frankenberg) (SPD)) Sie da Deshalb ist der geplante Schritt, den die Evangelische Hochschule Darmstadt und die CVJM-Hochschule in Kassel gemeinsam mit dem Land Hessen gehen wollen, Ausden druck eines strategischen und verantwortungsbewussten Handelns. Er bündelt Ressourcen, erweitert wissenschaftlidass che Kompetenzen und schafft eine nachhaltige Perspektive werden. für die neu entstehende Hochschule. ab- (Vereinzelter Beifall SPD) das Sowohl die Evangelische Hochschule Darmstadt als auch überdie CVJM-Hochschule spielen eine wesentliche Rolle bei der Ausbildung der im Land dringend benötigten Fachkräfper- te auf den Gebieten soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erweiziehung und Bildung. Mit ihrem christlichen Profil wirken massiv sie werteorientiert sowie kultur- und pluralitätsoffen und können so zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Stärkung der Inklusion, des sozialen Klimas, des Gemeinein sinns und der Solidarität beitragen. trägt, Gleichwohl war für beide Hochschulen eine wirkliche PlaGe- nungssicherheit bisher nicht gegeben. Die für den HochBiotop- schulbetrieb notwendigen Zuschüsse der Träger und des Grünen Landes hingen von den jährlichen Festlegungen und den Haushaltsplänen der finanzierenden Einrichtungen ab. In Anbetracht dessen haben das Land, die evangelischen Kirchen, der CVJM-Gesamtverband und die beteiligten Hochschulen den nun vorliegenden Vertrag geschlossen. Dieser gewährleistet einerseits wirtschaftliche Planungssicherheit. Zum anderen stärkt er das Potenzial der neuen Hochschule in Lehre und Forschung. Gerade auch die Gründung des Standorts in Schwalmstadt-Treysa ist wirklich ein wichtiger Impuls für die Bildungslandschaft in Nordhessen und damit auch für den ländlichen Raum. (Vereinzelter Beifall SPD – Beifall Ingo Schon (CDU)) Zudem bietet sich in den vorgesehenen Liegenschaften die Chance der Realisierung eines Campus mit Möglichkeiten zum gemeinsamen Leben und Lernen. Abschließend möchte ich mich im Namen der gesamten Landesregierung bei allen Beteiligten bedanken. Ganz besonders gilt das für die Verantwortlichen bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Meine Damen und Herren, ich bitte Sie um Zustimmung zum Gesetzentwurf und damit zum Vertrag über die Zukunft der Evangelischen Hochschule Hessen. Lassen Sie uns diese gründen. Ich freue mich auf Unterstützung und danke für die Aufmerksamkeit. (Vereinzelter Beifall CDU und SPD)
