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Prof. Dr. R. Alexander Lorz

03.02.2026 Sitzungen 21/58

Die erforderliche statistische Basis habe ich aktuell nicht parat, Frau Kollegin Dahlke. Ich habe natürlich volles Verständnis dafür, dass Sie nach jeder Zahl greifen, derer Sie habhaft werden können, um den scheinbaren Misserfolg des Hessengeldes zu belegen. Ich möchte Ihnen umgekehrt mit der Lebenserfahrung antworten. Schauen wir uns doch einmal draußen um. Es sind doch insbesondere Familien mit Kindern, die Schwierigkeiten haben, ein Eigenheim zu finanzieren. Einzelpersonen fällt das tendenziell leichter. Das ist ja genau der Punkt, den wir mit dem Hessengeld adressieren. Das heißt, in der normalen Konstellation erwerben Familien mit Kindern tendenziell eher weniger Wohneigentum, weil es für sie schwieriger erschwinglich ist. Wenn wir dahin kommen, dass Familien auf jeden Fall ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend auch zum Erwerb von Wohneigentum kommen, dann ist das meines Erachtens ein Beweis dafür, dass das Hessengeld auf jeden Fall eine positive Wirkung entfaltet.

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