Robert Lambrou
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kollegin Gnadl, ich möchte Ihnen an einem kleinen Beispiel klarmachen, warum wir so misstrauisch sind in Bezug auf diesen Gesetzentwurf, und zwar war das Ihr Redeauftritt, auch hier gerade am Pult. Sie haben zu Beginn gesagt: sehr verehrte „Herren AfD“, und zwischendurch dann auch: „Herren“. Sie selbstverständlich, dass wir auch zwei Damen in der tion haben. (Miriam Dahlke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): sind mit gemeint! – Weitere Zurufe BÜNDNIS DIE GRÜNEN) Sie haben das aber gezielt ignoriert; denn bei der dürfen ja nur böse alte Männer sein. (Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS GRÜNEN): Lambrou fordert Gendern! – SPD) Wissen Sie, das ist genau diese Doppelmoral, die Grobe ansprach. Das ist genau diese Einseitigkeit. was für alle anderen gilt, gilt dann aber nicht für die (Beifall AfD, Sascha Herr und Maximilian (fraktionslos)) Das ist genau das, wo wir Ihnen nicht trauen. Frau Sie haben in der Vergangenheit selbst gesagt, dass Gesetz eine Lex AfD ist. Ich finde es besonders schäbig, (J. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Oh, jetzt!) und dieses Wort benutze ich absichtlich, (Tobias Eckert (SPD): Herr Lambrou will gendern!) dass Sie diesen Trick – zu ignorieren, dass wir zwei in der Fraktion haben – (Michael Boddenberg (CDU): Kommen Sie einmal zum Thema! – Weitere Zurufe) am gleichen Tag machen, an dem es eine Regierungserklärung Ihrer Landesministerin gab zum Thema Frauen für ein starkes Hessen“. Aber Sie gestehen noch nicht einmal zu, dass wir in der Fraktion zwei haben. Schämen Sie sich. (Beifall AfD und Maximilian Müger (fraktionslos) – J. Michael Müller (Lahn-Dill) (CDU): Zwei en! – Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE NEN): Das müssen wir irgendwo festhalten: AfD will gendern! – Zurufe CDU – Gegenruf
