hessischer-landtag.de ↗

Tobias Eckert

SPD 09.12.2025 Sitzungen 21/55

Aber nicht zehn Jahre! Zehn Jahre!) In dieser Situation, wo diese kaum noch wussten, wo ihnen der Kopf stand, eine neue Struktur zu stärken und zu sagen: „Ihr macht obendrein noch die Fallkonferenzen“, während sie wegen der ganzen Corona-Patienten kaum ein Faxgerät bedienen konnten – ihnen stand der Kopf ganz woanders, sie waren völlig überlastet –, in dieser Situation etwas Neues anzupacken, das hat er vertagt. Das kann man kritisieren, aber Sie regieren seit zwei Jahren. Es ist an der Zeit, dass Sie aufwachen. Sie sind nicht mehr in der Opposition. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Zweitens, letzte Sekunde. Ich sage es noch einmal: Ich wünsche mir wie Sie, dass die Hilfen Vorrang haben, aber Sie müssen diese Hilfen in den SpDis – – Die mag es geben, im Main-Kinzig-Kreis und in allen Gesundheitsämtern in den anderen Kreisen, da sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Aber mit wie vielen Stellen denn? Eine Stelle, zwei Stellen haben unfassbar viele Aufträge zu erfüllen. Die werden jetzt doch keine Fallkonferenzen einberufen und leiten können, und sie können vor allem nicht weiterdelegieren an ambulante Hilfen. Das ist doch der Punkt. Sie können in ihren Konferenzen darüber beraten, was mit den Patienten zu tun ist, aber sie können es nicht weiterdelegieren. Genau da ist Ihr Defizit. Sie müssen Geld bereitstellen, damit wir für ambulante Nachsorge, ambulante Hilfen, Betreuung und Therapieplätze tatsächlich genug Leute haben. Das sind Hilfen, und dann hat Hilfe auch Vorrang vor Meldung. – Danke. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Alle Reden von Tobias Eckert Protokoll ↗