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Martina Feldmayer

13.11.2025 Sitzungen 21/54

Vielen Dank. – Für die Landesregierung erteile ich serem Minister, Kultusminister Schwarz, das Wort. schön. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung Chancen: Hochverehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten men und Herren Abgeordnete! Es ist gut, dass wir über dieses wichtige Thema sprechen. Auch wenn es Opposition naturgemäß nicht ertragen kann, wenn im Ländervergleich hier richtig gut dasteht, werden natürlich nicht müde, diese Erfolge zu bestätigen und hier zu thematisieren. (Beifall CDU und vereinzelt SPD) Fakt ist, die konsequente, kontinuierliche und gute die wir hier leisten, zahlt sich aus: Platz 2 mit 6,2 % abbrecherquote, die aus meiner Sicht noch zu hoch Aber wir sind dort auf dem Spitzenplatz, deutlich Wir kommen – das will ich auch einmal sagen, das nämlich der gute Weg – von einem Wert von fast und haben diesen fast halbiert. Insofern ist das dann ein großer Erfolg, den wir hier gemeinsam bestätigen nen. Ich finde es auch bemerkenswert, dass wir den Platz belegen mit der niedrigen Schulabbrecherquote den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Hier liegen wir noch vor Bayern auf dem ersten Das ist ein Spitzenplatz in Hessen. Das ist ein Zeichen richtig gute Bildungspolitik in Hessen. Darüber dürfen uns gelegentlich auch einmal freuen, meine Damen Herren. (Beifall CDU und SPD) Weil man gelegentlich auch einmal die breiteren betrachten muss – Herr Abgeordneter Meier, Sie haben den Bildungsmonitor hingewiesen –: Da haben wir gutgemacht. Da liegen wir sauber im vorderen Drittel. darf man ja nicht ausblenden. Auf den Bildungstrend den IQB-Trend werde ich gleich separat eingehen. Aber auf eines will ich dann schon noch hinweisen. Ergebnisse, die wir hier erzielen, erzielen wir trotz Tatsache, dass wir das Flächenland mit der höchsten grationsquote sind – das Flächenland mit der höchsten grationsquote. Nur Bremen liegt noch vor uns. Deswegen an ist das in doppelter Hinsicht ein besonderer Erfolg. Auch wir das wollen wir einmal hinterlegen. ist (Beifall CDU und vereinzelt SPD – Zuruf Daniel May (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Dafür gibt es auch Gründe, lieber Herr Abgeordneter May. Dafür gibt es Gründe: konsequente Deutschförderung, verpflichtende Vorlaufkurse, zusätzliche Deutschstunde. Ich Schulwill Ihnen einmal die Leistungsbilanz der vergangenen fünf Jahre beschreiben, weil Herr Abgeordneter Meier und glaubt, das sei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewesen. Das setist Unsinn. ermögWir reden hier von Deutschförderung, von zusätzlichen Deutschstunden. Wir kommen tatsächlich auf ein Plus von 1.850 Stellen. Fast 4.000 haben wir jetzt im Angebot. Wir haben in dem gesamten Bereich, den wir in Ergänzung bringen – sozialpädagogische Fachkräfte –, ein Plus in Höhe von 36 % innerhalb der letzten fünf Jahre. Wir kommen jetzt auf 1.150 Stellen. Wir haben ein Plus bei den un- sonderpädagogischen Unterstützungsmaßnahmen in Höhe Bitte von 9,5 %. Jetzt kommen wir auf knapp 3.000 Stellen. Wir haben ein Plus von, sage und schreibe, 36 % bei den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen. Das haben wir auf den Weg gebracht. Das sind jetzt 155 Stellen. Darüber darf und man auch einmal reden. Überall ein Plus: Das ist unsere Arbeit. Da- (Beifall CDU und vereinzelt SPD – Zuruf Sascha Meier (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) heute die Das stärkt die Persönlichkeit, das stärkt den BildungserHessen folg, und das stärkt auch die schulische Entwicklung der wir jungen Menschen. Ich bin dem Kollegen Wendel und der auch Kollegin Nina Heidt-Sommer sehr dankbar dafür, dass sie auch auf die Errungenschaften, die wir im konsequenten Ausbau des Ganztags in Angriff genommen haben, eingegangen sind. Auch dort haben wir einen kontinuierlichen Arbeit, Anstieg. Auch hier sind wir auf Kurs zum tatsächlichen Schul- Rechtsanspruch. ist. Jetzt will ich auf eines eingehen, auf den IQB-Bildungsvorne. trend – Herr Abgeordneter Meier und auch Herr Abgeordist neter Promny –: Die Ergebnisse stellen uns nicht zufrieden. 11 % Das sage ich in aller Deutlichkeit. Wir haben eine Entwickschon lung in allen Bundesländern gehabt. Beim Erhebungszeitkönraum reden wir vom Zeitfenster bis 2024. Ich will daran ersten erinnern, das war genau das Zeitfenster von Corona. Es bei war das Zeitfenster von einem völlig veränderten Mediennutzungsverhalten, und es war auch das Zeitfenster von Platz. zusätzlicher Migration. Das sind drei Faktoren, die alle für Länder betreffen. Alle drei Faktoren betreffen alle Länder, wir und alle Länder haben hier schlechter abgeschnitten. Weil und wir in Mathe und MINT besser werden wollen, geben wir hier Vollgas.

Alle Reden von Martina Feldmayer Protokoll ↗