Daniel May
Sehr geehrte Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und legen! Die Situation auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt sehr angespannt. Sie ist auch nicht erst seit gestern angespannt. Wir müssen aber feststellen, dass sich die tuation immer weiter verschärft. In der Folge können len an Schulen nicht mit qualifizierten Lehrkräften auch gar nicht besetzt werden. Die Landesregierung hat unsere Kleine Anfrage hin erklärt, dass zum Stichtag 1.100 Stellen gar nicht besetzt waren, womit sich die der unbesetzten Stellen im Vergleich zur letzten unserer Fraktion noch einmal deutlich gesteigert hat. Diese unbesetzten Stellen haben Folgen für die Belastung, für die Situation an den Schulen vor Ort. Sie das System Schule insgesamt fragiler, sodass Betreuung und Bildung unzuverlässiger werden. Dazu passt auch ne Meldung der Deutschen Presseagentur vom 29. 2025, die aus einer Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung zitiert. Ich zitiere: „Etwa 60 % gaben demnach an, von kurzfristigen Schließungen von Schulen oder Kindertagesstätten betroffen gewesen zu sein.“ Das war also eine Umfrage unter Eltern. Das zeigt deutlich, wie groß die Herausforderung ist und wie es ist, dass wir alle Möglichkeiten nutzen, um das anzugehen. Daher, glaube ich, war das heute eine Initiative der Freien Demokraten. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Promny (Freie Demokraten)) Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Zahl, die wir ausgefunden haben, nur einen Teil des Problems weil die 1.100 unbesetzten Stellen so zustande kommen, dass die Stellen, die wir insgesamt ins System auch mit Vertretungskräften besetzt werden, dass auch kapitalisiert werden. Was am Ende übrig bleibt, dann tatsächlich nur die Spitze des Eisberges. Daher das, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, unseren Fachkräftebedarf an den Schulen zu decken. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und zelt Freie Demokraten) Jetzt ist mir bei der Wortmeldung von der Regierungsbank zugerufen worden, ich solle mehr loben. (Tobias Eckert (SPD): Sehr richtig, sehr richtig!) Daher möchte ich den Kollegen Göttlicher loben, dass eine positive Einstellung zur Eisenbahn hat. Die habe auch. Das fand ich an dieser Rede wirklich lobenswert. während Ansonsten hätte ich mir sehr gewünscht, dass Sie sich doch etwas tiefer mit den Vorschlägen der Freien Demokraten auseinandersetzen. Loben möchte ich den Kollegen PromForm ny, der beim Thema Lehrkräftebildung heute einen weitewieder ren Vorschlag auf den Weg gebracht hat. Ich hatte das bei der Lesung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes neben anderen möglichen Initiativen auch angeteast. Ich möchte deswegen die guten Argumente, die vielleicht für einen Modellversuch für ein duales Studium sprechen, doch noch einmal wiederholen, um sie auch der Koalition näherzubringen. Ich glaube, so ein duales Studium könnte Abgeneue Menschen dafür gewinnen, ein Lehramtsstudium anzufangen, gerade weil eben durch den dualen Charakter eine Vergütung da wäre. Es könnte auch attraktiver sein, weil Theorie und Praxis ganz eng beieinandergeführt werden. Das könnte doch eigentlich ein starkes Argument sein. Kolist Wenn Sie an die Vergangenheit denken, werden Sie sich sehr erinnern, dass die Novelle des Hessischen LehrerbildungsSiStelken geleitet war. Da haben wir deswegen das Praxissemesoder ter in den Regelbetrieb überführt. Deswegen haben wir auf gesagt, dass wir ein Orientierungspraktikum am Anfang über des Studiums machen, weil wir gesagt haben, eine LehrZahl kräftebildung ist dann gut, wenn sie Theorie und Praxis, Anfrage Wissenschaft und schulische Praxis ganz eng miteinander verwebt. Daher ist das doch ein Argument dafür, sich an dieser Stelle dieser Idee nicht zu verschließen. machen (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinei- zelt Freie Demokraten) Januar Ich halte es für richtig, dann zu sagen: Wir machen jetzt einen Modellversuch, begleiten den eng wissenschaftlich, weil wir immer offen sein sollten, etwas schlauer zu werden. Ob die Frist, die in Punkt 6 genannt wurde, so gesetzt werden sollte oder ob man das nicht vielleicht von Anfang an, dafür aber über einen längeren Zeitraum begleitet, sollte man sich noch einmal näher anschauen. ganz wichtig Problem Ich möchte gerne noch eine Ergänzung mit auf den Weg gute geben. Auch daran erinnert sich Kollege Lösel sicherlich aus der vergangenen Wahlperiode. Es gibt auch Ersatzschulen, die bereit wären, an dieser Stelle mitzuwirken. Moritz Dort haben wir Träger, die sogar im Bereich der tertiären Bildung tätig sind, die bereit wären, mit einer Universität an ihren Schulen einzusteigen. Wenn man sich überlegt, herwie groß die Herausforderung ist, den Fachkräftebedarf an darstellt, unseren Schulen zu sichern, dann müssen wir doch alle Möglichkeiten zur Gewinnung von Menschen für den Bebringen, ruf der Lehrkraft nutzen. Das ist notwendig, damit unser Stellen System Schule stabiler wird, damit Eltern Zuverlässigkeit ist haben, damit Schülerinnen und Schüler ein stabiles Umzeigt feld haben und damit Lehrerinnen und Lehrer entlastet um werden. Dafür sollten wir alle Möglichkeiten nutzen. – Vielen Dank. verein- (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinzelt Freie Demokraten)
