Andreas Lichert
kommt Danke sehr, Frau Präsidentin. – Herr Rock, das trifft mich sind natürlich persönlich, dass ich Sie persönlich getroffen habe. Aber zur Erinnerung: Schauen Sie sich mal Ihr ParteiAnbinbuch an. Es war ja nun die Ampelregierung, an der die wird FDP bis vor Kurzem noch beteiligt war, die aus der schleiBedarf chenden Deindustrialisierung eine galoppierende gemacht hat. Insofern sind Sie da leider nun einmal auch in der Mithaftung. (Beifall AfD) in Verehrte Kollegen, wir reden hier von Wasserstoff in der Industrie. Sie werden mit den entsprechenden Entscheisonst dungsträgern auch Gespräche führen, und die werden IhIhrer nen mit Sicherheit auch ganz klar sagen: Ja, schön, wenn identidas Kernnetz da ist; aber ich treffe doch keine Investitionsentscheidung, wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, was dieser Wasserstoff kosten soll. Dann kann ich schlichtweg keinen Business-Case erstellen; von den Renditeerwartungen, die in der Industrie herrschen, wollen wir mal gar das nicht reden. der Insofern ist das schon – wie heißt das so schön? – unterprüfen, komplex, wenn man sagt: Wenn das Kernnetz da ist, dann schließt wird alles gut. – Nein, es tut mir leid, das geht so nicht. wir der Wir erkennen natürlich an, dass man, wenn wirklich solche fundamentalen – wie soll ich sagen? – Umwandlungsprozesse stattfinden, es natürlich immer mit einem Henne-EiAnProblem zu tun hat. Hier wird aber im Prinzip das Netz über ganz Deutschland ausgerollt. Es wird jede Menge Geld ausgegeben, obwohl wir noch nicht einmal auf industrieller Skala die entsprechenden Elektrolyseure usw. Senkung haben. Wo gibt es eine 5-Gigawatt-Anlage in Deutschland? erforder- (Dr. Frank Grobe (AfD): Es gibt keine!) – Danke schön, es gibt keine. in (Beifall AfD) Wir tun aber so, als ob es sie gäbe. Wir tun aber so, als größwüssten wir, was der Wasserstoff am Ende kosten soll. Das ist keine seriöse Politik. Milliardass (Dr. Frank Grobe (AfD): Taschenspielertricks!) Norden Herr Minister, weil Sie jetzt das Thema der Stromleitung Norangebracht haben: Natürlich gibt es solche Projekte. Klar, Milliosie sind ja auch sinnvoll. Wir haben auch nichts dagegen. Jahren Wir werden nachher noch über den Netzausbau sprechen. Sie müssen mir aber doch einmal erklären, warum alleine in den letzten zwei Jahren die Netzentgelte um 43 % gestiegen sind. In den Netzentgelten sind nämlich nicht nur die Ausbaukosten enthalten – wo wir übrigens auch wieder sieben Jahre und 6.000 Kilometer hinter den ursprünglichen Planungen zurückliegen; hurra, Deutschlandgeschwindigkeit, sage ich da nur –, sondern da sind auch die Kosten für Regelenergie, Redispatch, Lastabwurf usw. usf. alle mit drin. Genau diese Kosten explodieren gerade, weil wir so viel Flatterstrom im Netz haben. (Beifall AfD) Wenn es mehr von diesen tollen „Amortisationszeit drei Jahre“-Projekten gäbe, dann hätten wir diese Problematik gar nicht. Es gibt aber viel zu wenige. Das Kernproblem des Flatterstroms bleibt. Noch einmal ein kleiner Exkurs in die Physik: Die Einspeiseleistung verachtfacht sich, wenn sich die Windgeschwindigkeit verdoppelt. Stellen Sie sich einfach einmal vor, wenn Sie immer mehr von diesen Windrädern ans Netz packen, dann ist es doch klar, dass die technische Komplexität explodiert. Sie haben keine Antwort darauf. Wasserstoff alleine wird an dieser Systematik nichts ändern. Wenn Sie zwei Kranke in ein Bett legen, wird auch kein Gesunder daraus. – Danke sehr. (Beifall AfD)
