Torsten Leveringhaus
Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich die rungen an Stadtplanung, Infrastruktur und Ressourcenmanagement schneller verändern als jemals zuvor. Die ausforderungen, vor denen unsere Kommunen stehen, immens. Sie reichen von der effizienten Nutzung von zeitdaten bis hin zur Einbindung der Bürgerinnen und ger und der Bewältigung von Krisensituationen. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir als grundsätzlich den vorliegenden Antrag der Freien kraten zur Einführung von digitalen Zwillingen für die sischen Städte und Gemeinden. Digitale Zwillinge sind ein zukunftsweisendes Konzept. ermöglichen es uns, einzelne Baumaßnahmen oder Kommunen digital abzubilden und auf der Grundlage Echtzeitdaten Simulationen und Vorhersagen durchzuführen. Damit schaffen wir eine Grundlage, um besser schneller auf veränderte Bedingungen reagieren zu nen. Ob es sich um Verkehr, Umweltschutz, Energieeffizienz oder Krisenbewältigung handelt – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und versprechen, unsere Städte Gemeinden effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten. Die Möglichkeit, verschiedene Datenquellen zu integrieren und in Echtzeit zu analysieren, eröffnet uns neue Perspektiven in der Entscheidungsfindung. Insbesondere die rio-Analysen, die mithilfe dieser digitalen Modelle sind, versetzen uns in die Lage, präzise und datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dies führt nicht nur zu einer timierten Nutzung der Ressourcen, sondern auch zu Reduktion von Emissionen und damit zu einem wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele. Der Antrag hebt außerdem hervor, dass die Digitalisierung nicht nur technologische Vorteile mit sich bringt, auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Durch die Bereitstellung transparenter Daten und tionen können die Bürgerinnen und Bürger besser in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Dies Vertrauen und stärkt die demokratischen Strukturen kommunaler Ebene. Gerade in Zeiten, in denen das trauen in politische Prozesse oft infrage gestellt wird, dies ein besonders wertvoller Aspekt. An dieser Stelle ein Ergänzungswunsch: die Einbindung von Sensoren aus Community-Projekten. Diese mögen geringere Qualität der Daten aufweisen, sind aber viel größerer Stückzahl vorhanden. Sie können als Layer eingebunden werden und somit nach Bedarf bzw. ausgeblendet werden. Je nach Anforderung kann ein engmaschigeres Bild erstellt werden. Gleichzeitig schätzen wir so das Engagement von len Menschen in Hessen wert, die mithilfe von Technik ihre Kommune besser machen wollen. Oder, Punkt 6 Ihres Antrags zu zitieren: Auch dies fördert der meiner Sicht die Partizipation von Bürgerinnen und Bürge- gern und Interessengruppen. Gleichzeitig sehen wir doch auch die Herausforderungen, die mit der Einführung dieser neuen Technologie verbunden sind. Der Aufbau der technischen Infrastruktur, die Integration von Echtzeitdaten und die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind keine einfachen AufgaAnfordeben. Sie erfordern Zeit, Ressourcen und eine enge Zusammenarbeit mit Technologiepartnern und wissenschaftlichen HerEinrichtungen. Hier müssen wir sicherstellen, dass diese sind Prozesse reibungslos verlaufen und dass die notwendigen Echtfinanziellen Mittel bereitgestellt werden, um die Umsetzung Bürin den Kommunen zu ermöglichen. Ein wichtiger Punkt ist, dass nicht nur die großen Städte GRÜNE von den Vorteilen der digitalen Zwillinge profitieren sollen, Demosondern auch die kleineren Kommunen. Sie dürfen nicht hesabgehängt werden. Pilotprojekte sind ein guter Weg, um zu testen, wie diese Technologie in verschiedenen Größenordnungen funktioniert und welche spezifischen HerausforSie derungen auftreten. ganze von Gleichzeitig sei an der Stelle auch darauf hingewiesen, dass es in der letzten Legislaturperiode schon digitale und Zwillinge in Hessen gab. Erwähnt sei hier die Stadt Wieskönbaden, die dafür auch eine Förderung des Landes erhalten hat. Natürlich sollten wir nicht naiv sein: Der Einsatz von digitalen Zwillingen ist kein Allheilmittel. Aber er bietet uns und die Chance, unsere Planungen intelligenter und vorauszu schauender zu gestalten. Fehler, die in der Vergangenheit aufgrund fehlender Daten oder mangelhafter Abstimmung entstanden sind, können vermieden werden. Vor allem in Bereichen wie dem Verkehrsmanagement, der Stadtentwicklung und der Krisenvorsorge erwarten wir deutliche SzenaVerbesserungen durch den Einsatz dieser Technologie. möglich In diesem Sinne freue ich mich auf die Beratung im Ausop- schuss. einer sondern fördert. Informadie schafft auf Verist eine oft in extra einso viedigitaler um aus Anlage 6 (zu Tagesordnungspunkt 13) Nach § 109 Absatz 2 GOHLT zu Punkt 13 der Tagesordnung, Drucks. 21/1075, zu Protokoll gegebene Stellungnahme
