Torsten Leveringhaus
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Ich finde die zweite Runde relativ unnötig. Zwei oder drei Stichpunkte will ich dann aber doch sagen. (Tobias Eckert (SPD): Aber ich will trotzdem noch was sagen!) – Ich habe nicht damit angefangen. (Tobias Eckert (SPD): Man muss nicht! – Zurufe AfD) Lieber Herr Naas, Sie sagen, der Markt regele das. Schön, dass die FDP das sagt. So ist es aber halt leider nicht. Das erleben wir in der Praxis. Vielmehr brauchen wir im Bereich der Abwärmenutzung mehr Steuerung, damit das umgesetzt wird. Es stimmt, dass das technisch eine Herausforderung darstellt. Wir müssen aber mehr steuern, wo Rechenzentren angesiedelt werden. Gibt es Objekte in der Nähe, die die Abwärme nutzen können? Schwimmbäder, Treibhäuser, Wohnquartiere usw.? Das kann nicht allein der Markt regeln. Das haben wir in den vergangenen Jahren gelernt. Darüber hinaus ist der Landesentwicklungsplan angesprochen worden. Die Pläne für die Rechenzentren liegen in der Regionalversammlung vor. Da spricht man darüber. Da könnte man Entscheidungen treffen. Ich halte den Landesentwicklungsplan an der Stelle für den falschen Weg; denn dieser wird alle zehn Jahre gemacht. Zehn Jahre sind Welten für eine Branche wie die Branche der Rechenzentren. Wenn wir da etwas regeln wollen, dann ist der Markt schon sehr viel weiter, ehe wir das Ganze umgesetzt haben mit allen Beteiligungsformaten, die dazugehören. (Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten): Wir sind schon drei Jahre zurück!) Das sind die beiden Punkte, die ich noch einmal ansprechen wollte. – Vielen Dank. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
