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Robert Lambrou

AfD 16.05.2024 Sitzungen 21/10

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr verehrte Damen und Herren! Ich möchte in der mir zustehenden zusätzlichen Redezeit auf die Ausführungen von zwei Rednern eingehen. Herr Frömmrich, ich hatte mich eigentlich schon für die Abgabe einer persönlichen Erklärung im Anschluss an diese Debatte gemeldet. Das, was Sie hier am Anfang Ihrer Rede gesagt haben, was Sie mir mehr oder weniger unterstellt haben, war bodenlos, und das weise ich hiermit auf das Schärfste zurück. Ich tue das betont sachlich; denn mich trifft dieser Vorwurf nicht. Er ist nämlich so abgrundtief, dass ich Ihnen da überhaupt keine Emotionen schenken möchte. (Beifall AfD) Ich werde auch nicht wiederholen, was Sie gesagt haben; denn damit würde ich Ihr Framing wiederholen. Das ist ja das Ziel dieser manipulativen Technik. (Beifall AfD – Zuruf Jürgen Frömmrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)) Ich bitte Sie, sich meine Rede noch einmal anzuschauen. Sie können mir dann gerne eine persönliche E-Mail schreiben und mitteilen, wovon Sie eigentlich das ableiten, was Sie mir eben unterstellt haben. Ich weise das als absolut ehrabschneidend zurück. Sie werden in meiner Rede nichts in der Hinsicht finden. (Beifall AfD) Die Benennung von Ursachen – die Ursachenforschung hat ja nicht die AfD betrieben, sondern das alles können Sie auch in Zeitungen, Zeitschriften und in der Literatur nachlesen – ist nicht gleichzusetzen mit dem Vorwurf, den Sie uns gemacht haben. (Zurufe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ich habe auch gesehen, dass der eine oder andere Abgeordnete der anderen Fraktionen am Ende Ihrer Rede nicht mehr geklatscht hat. Das fanden also einige einfach überzogen. (Beifall AfD) Apropos überzogen: Ich komme zum zweiten Redner, auf den ich eingehen möchte. Herr Innenminister, ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie mit Ihrer Rede all das bestätigt haben, was ich in meiner Rede ausgeführt habe, dass wir hier nämlich eine Sündenbockfunktion einnehmen? (Heiterkeit und Beifall AfD) Ich habe ganz klar gesagt, dass auch die AfD ihre Hausaufgaben machen muss. Wenn Sie aber die Probleme mit der inneren Sicherheit in Deutschland, die längst nicht nur Politiker betreffen, auf einen Punkt verengen, dann tun Sie genau das, was ich in meiner Rede ausgeführt habe. Auch Ihnen möchte ich angesichts Ihrer Ausführungen – Sie haben erlebt, wie meine Fraktion darauf reagiert hat; das hat viele persönlich schwer getroffen – überhaupt keine Emotionen schenken. Ich möchte nur auch Sie auffordern, sich bitte noch einmal anzuschauen, was ich gesagt habe. Zum Abschluss: Wenn Sie sagen, dass Hass und Hetze, dass verbale Angriffe in letzter Konsequenz auch zu Gewalttaten führen, dann gilt das in beide Richtungen. Dann sollten Sie – wie ich in meiner Rede – selbstkritisch auch auf sich selbst schauen. Das permanente Absprechen, dass wir eine demokratische Fraktion sind, was ist das anderes als eine Abwertung in allerhöchstem Maße? (Zurufe CDU) Wenn Sie das ernst meinen, dann können Sie nicht mit gleicher Münze zurückzahlen. Denken Sie bitte einmal darüber nach, wie wir hier miteinander umgehen. Das, was wir heute Morgen erlebt haben, ist nicht der Weg, den ich gehen möchte. (Beifall AfD – Zurufe CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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