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Sascha Herr

fraktionslos 15.05.2024 Sitzungen 21/9

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Die COVID-19-Pandemie und deren Maßnahmen haben unser tägliches Leben, unsere Gesundheitssysteme und unsere Wirtschaft nachhaltig negativ beeinträchtigt und geprägt. Aus diesem Grunde ist es unerlässlich, dass wir aus den Ereignissen, Maßnahmen und Entscheidungen, die während dieser Krise getroffen wurden, lernen. Ich möchte zunächst vorwegnehmen, dass auch ich die Einrichtung einer Enquetekommission auf der Bundesebene als sinnvoller empfände. Allerdings wird ein CoronaUntersuchungsausschuss auf der Landesebene am Ende des Tages nicht der Grund sein, wenn es keine Enquetekommission geben sollte. Alle Maßnahmen, die zur Aufklärung führen, verbieten sich gegenseitig nicht und können durchaus parallel existieren. Es ist an der Zeit für Aufklärung, und zur Aufklärung gehört auch, dass man zu seinen gemachten Fehlern steht. Nur so kann ein Lernprozess stattfinden. (Beifall AfD – Zurufe SPD) Es wurde ja nicht alles falsch gemacht, aber doch vieles. Dazu gehört auch das Impfstoff-Experiment. Hier wurde ein unerforschtes Mittel per Eilverfahren als Wunderheilmittel verkauft und angepriesen, welches de facto keine Impfwirkung hatte. Zumindest ich kenne sehr viele Menschen, die sich mit der Plörre haben versorgen lassen und am Ende ausnahmslos dennoch erkrankt sind. (Lachen CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Unter dem Begriff Impfstoff verstehe ich etwas anderes. Diese Wirkstoffe wurden ohne Beipackzettel geliefert und auch nie darauf getestet, inwieweit sie überhaupt wirksam sind bzw. ob die Virusübertragung durch die Einnahme gehemmt wird. (Unruhe und Zurufe)

Alle Reden von Sascha Herr Protokoll ↗