Jochen K. Roos
„Spitzenpersonal nach Hessen … holen“: In großen wird dies wohl kaum der Fall gewesen sein. Denn Spitzenpersonal wird durch die aktuellen, seit herrschenden Verhältnisse innerhalb des BildungsHochschulwesens angezogen? Sind das etwa Gastprofessoren wie Oliver Pye, der in einem Hörsaal der Universität Kassel ganz offen Parolen der linksterroristischen skandierte, (Beifall AfD) gegen Andersdenkende hetzte und Studenten zum sen des Hörsaals aufforderte, nur weil diese in seinen gen die falsche Meinung vertreten haben? (Beifall AfD) Was hat die Universitätsleitung unternommen? Ganz Stil eines Spitzenpersonals hat man Studenten mit gen gedroht, sollten Videos des Vorfalls veröffentlicht den – das beste, freieste und demokratischste Deutschland aller Zeiten. (Beifall AfD) Sie möchten an den hessischen Hochschulen mehr fristete Beschäftigungsverhältnisse für wissenschaftliches und künstlerisches Personal etablieren. Ist das der Ansatz für eine lebendige und zugleich qualitativ hochwertige Forschung? (Zuruf SPD: Ja!) Leben Forschung und Lehre nicht auch von neuen sen und Ansätzen, die oft von nachrückenden jungen senschaftlern an unseren Hochschulen ausgehen könnten? (Beifall AfD) Wir möchten keine Greise an den Hochschulen, die lang auf ihren Posten sitzen und so dem Nachwuchs Chancen für einen Einstieg in die Wissenschaft verbauen. Postdoktoranden haben sehr gute Jobaussichten in der en Wirtschaft. (Beifall AfD – Zurufe SPD) – Ruhig. (Heiterkeit und Beifall AfD – Zuruf SPD: Das immer noch ein freies Land hier, auch wenn ihr ändern wollt!) – Wir wollen das auch, Sie anscheinend nicht. Danke. In der freien Wirtschaft werden diese Leute nämlich ders gebraucht. So sind es vor allem die jungen Magisterund Masterabsolventen, die nach dem Studium oft weiterführenden Beschäftigungen an ihren Hochschulen bekommen können und denen aufgrund der besetzten ohnehin nur in geringer Zahl zur Verfügung stehenden Stellen eine Finanzierung ihrer Promotion verunmöglicht wird. Zu Punkt 5. Was soll ein „Kodex für gute Arbeit“ lich bedeuten? Das klingt vielmehr so, als ob die Landesregierung an den hessischen Hochschulen kein selbstständiges Arbeiten mehr haben möchte. (Beifall AfD) Weitere Punkte. Ein Mindestlohn von 13,46 Euro für dentische Hilfskräfte: Das ist überragend. Liebe SPD, dem Bürgergeld Ihres Arbeitsverhinderungsministers würde man besser leben. Zahlen (Beifall AfD – Zurufe SPD und CDU: Das ist welches Langem Quatsch!) und In Ihrem Antrag steht ansonsten weiterhin das übliche Selbstlob der Landesregierung, wie wir es schon kennen. Frage: Ist überhaupt irgendein Unterschied zur schwarzAntifa grünen Landesregierung zu erkennen, oder hat hier etwa der Juniorpartner der Koalition die Hosen an? (Beifall AfD) VerlasMit Blick auf die alte Regierung steht fest: Es ist keinerAulei positive Veränderung wahrnehmbar. Wenn Sie wirklich ernsthaft an einer Verbesserung der finanziellen, arbeitstechnischen und atmosphärischen Verhältnisse an den hessischen Hochschulen interessiert sind, hilft es nur, auf im die folgenden Maßnahmen hinzuwirken, welche sich allerAnzeidings weder in Ihren Anträgen – die wir daher geschlossen wer- ablehnen werden – noch im Koalitionsvertrag wiederfinden: Sämtliche Lehrstühle für Genderforschung an hessischen Hochschulen sollten gestrichen werden. (Beifall AfD) unbe- Bei Gastprofessuren sollte ausschließlich – ich betone: ausschließlich – auf fachliche Expertise Wert gelegt werden. richtige Kein einziger Cent sollte an unseriöse Scharfmacher des linksextremen Spektrums verschwendet werden. (Beifall AfD) Eine Weiterführung von Professuren, deren Inhaber sich Impul- offen mit linksextremistischen Bewegungen und GruppieWis- rungen an hessischen Hochschulen solidarisieren, sollte überdacht werden. (Beifall AfD) Wissenschaftlicher Fortschritt statt nicht endender Stagnajahredie tion: Der Status quo sollte beendet werden, und man sollte stattdessen für eine qualitativ hochwertige Forschung, getragen durch innovationsfähige Mitarbeiter, einstehen. frei- (Beifall AfD – Zurufe SPD) Bevor ich zum Ende meiner Rede komme, habe ich einen Appell an Sie alle – ich denke, ich kann da für meine ganze Fraktion sprechen –: Meine Damen und Herren, legen Sie ist den Sumpf endlich trocken, und legen Sie den Grundstein das für die Verbesserung unserer Universitäten durch die konsequente Beendigung der Kakofonie von Kulturmarxisten an hessischen Hochschulen. – Vielen Dank. – beson- (Beifall AfD – Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Der Sumpf ist meistens keine braun!) und
